ZdK-Präsident Meyer für mehr Betreuungsangebote
(Bonn) - Als überfällig und dringend notwendig hat der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, den Vorschlag von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bezeichnet, die Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren deutlich zu erhöhen. Nur dann haben Eltern wirkliche Wahlfreiheit, wenn für ihre Kinder solche Angebote erreichbar und in ausreichender Zahl vorhanden sind", stellte Meyer am Dienstag, dem 20. Februar 2007 fest. "Auch wenn sich Mutter oder Vater in den ersten drei Jahren ganz der Erziehung ihrer Kinder widmen wollen, kann ein solches Angebot eine wertvolle Ergänzung sein." Völlig abwegig ist der Versuch, so Meyer wörtlich, den Vorschlag der Ministerin mit Verweis auf die DDR zu diskreditieren. Denn in der Bundesrepublik gibt es keine ideologische Erziehungsdiktatur, und selbst in der DDR hatten Eltern den stärksten Einfluss auf ihre Kinder. Der ZdK-Präsident warnt jedoch davor, neue Kinderbetreuungsangebote durch Umschichtungen innerhalb der Familienpolitik zu finanzieren. Die bessere Förderung von Kindern muss eine Sache der ganzen Gesellschaft sein.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralkomitee der deutschen Katholiken
Theodor Bolzenius, Pressesprecher
Hochkreuzallee 246, 53175 Bonn
Telefon: (0228) 382970, Telefax: (0228) 3829744
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