Pressemitteilung | Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZDK)
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ZdK-Präsident Meyer weist Kritik an Ministerpräsident Böhmer zurück

(Bonn) - Als "überzogen und maßlos" hat der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, die Kritik an Ministerpräsident Böhmer bezeichnet, der einen Zusammenhang vermutet zwischen der erschreckend hohen Zahl von Kindestötungen im Osten Deutschlands und der unbeschränkten Möglichkeit in der DDR zur Abtreibung innerhalb einer Frist von drei Monaten.

"Prof. Böhmer kennt aus eigener Erfahrung, wie bedenkenlos nicht selten die Abtreibungsmöglichkeit genutzt oder empfohlen wurde, um Probleme der Lebensplanung zu lösen. Beispiele dafür kennen auch andere, die in der DDR gelebt haben. Liegt es da nicht nahe zu fragen, ob eine solche Einstellung nicht in manchen Köpfen zu einer moralischen Verwilderung beim Umgang mit geborenem menschlichen Leben geführt hat? Oder soll durch diese Reaktionen jede Debatte über die ethische Fragwürdigkeit von Abtreibung im Kein erstickt werden?"

Quelle und Kontaktadresse:
Zentralkomitee der deutschen Katholiken Theodor Bolzenius, Pressesprecher Hochkreuzallee 246, 53175 Bonn Telefon: (0228) 382970, Telefax: (0228) 3829744

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