Zeitumstellung geht vielen auf den Zeiger
(Stuttgart) - Nur einmal noch länger schlafen. Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit vom kommenden Sonntag (28. Oktober 2007, 3:00 Uhr) an könnte möglicherweise zum letzten Mal stattfinden.
Wie der ACE Auto Club Europa am Dienstag (23. Oktober 2007) in Stuttgart berichtete, will die EU-Kommission schon bis Ende des Jahres einen Abschlussbericht über die EU-weite Zeitregelung und deren Folgen vorlegen.
Als Grund dafür nennt der ACE die anhaltende Kontroverse, ob die seit 1980 europaweit praktizierte Umstellung der Uhren tatsächlich sinnvoll ist. Schließlich hätten sich die mit der Regelung verknüpften Erwartungen nicht erfüllt, mittels besserer Nutzung von Tageslicht Energie zu sparen. Zwar könne während der Sommerzeit der abendliche Energieaufwand für elektrisches Licht gedrosselt werden, doch morgens steige der Energieverbrauch für Heizanlagen umso mehr.
Unterm Strich verursacht die Zeitumstellung einen höheren Energieverbrauch, betonte der ACE unter Berufung auf Angaben des Bundesumweltamtes.
Dass die Uhren Sonntagnacht (28. Oktober 2007) um drei Uhr um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt werden, führt auch unter Verkehrsteilnehmern zu Diskussionen. In einem vom ACE eingerichteten Forum sprach sich jetzt eine deutliche Mehrheit für die dauerhafte Beibehaltung der Sommerzeit aus, berichtete der Club. "Die permanente Zeitumstellung geht offenbar vielen auf den Zeiger".
Dunkelheit erhöht Unfallrisiko
Für automobile Berufspendler führt die Umstellung auf Winterzeit dazu, dass bereits ab 17.30 Uhr die Heimfahrt bei Dunkelheit angetreten werden muss. Der ACE riet deshalb allen Kraftfahrern, besonders auf die Funktionstüchtigkeit von Scheinwerfern sowie Rück- und Bremslichtern zu achten. Nach Schätzungen des Clubs ist etwa jeder vierte Pkw mit einem Beleuchtungsmangel unterwegs. Damit steige das Unfallrisiko: Rund 40 Prozent der schweren Verkehrsunfälle ereignen sich laut ACE bei Dunkelheit, obwohl der Anteil nächtlicher Fahrten an der Gesamtfahrleistung bei unter 20 Prozent liegt.
Quelle und Kontaktadresse:
ACE Auto Club Europa e.V.
Pressestelle
Schmidener Str. 227, 70374 Stuttgart
Telefon: (0711) 53030, Telefax: (0711) 5303168
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