Pressemitteilung | Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)
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Zinsen in Deutschland hoch besteuert

(Berlin) - Deutschland steht im Vergleich zu anderen Ländern an der Spitze der Zinsbesteuerung. Und dies auch nachdem der Hoechstsatz der Einkommensteuer von 51,2 Prozent (Stand 2003) in diesem Jahr auf 47,5 Prozent gesenkt wurde. Sobald der Sparer-Freibetrag überschritten ist, greift der Fiskus dem Buerger tief in die Tasche. In anderen Ländern bleibt dem Sparer nach Abzug der Steuer oft deutlich mehr von seinen Zinserträgen übrig. Besonders unbürokratisch und attraktiv ist die Abgeltungsteuer, bei der mit einem einheitlichen und relativ niedrigen Steuersatz die Steuern auf Zinserträge abgegolten sind. Die Abgeltungsteuer wird inzwischen in neun EU-Mitgliedstaaten erfolgreich angewendet. Davon profitiert, wie beispielsweise die Praxis im Nachbarland Österreich deutlich zeigt, nicht nur der Buerger, sondern auch der Fiskus.

Die Grafik finden Sie:
>http://www.bankenverband.de/pic/artikelpic/082004/0408_Zinsen4p.pdf<

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB) Tanja Beller, Presse und Kommunikation Burgstr. 28, 10178 Berlin Telefon: 030/16630, Telefax: 030/16631399

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