#Zusammen geht was – Caritas lädt Pilger zu Einrichtungen ein
(Berlin) - Der Deutsche Caritasverband (DCV) startet gemeinsam mit der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft eine bundesweite Pilgeraktion unter dem Motto ihrer Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“. Bundesweit werden Caritas-Einrichtungen zu Pilgerstationen: von der Kita über das Mehrgenerationenhaus, vom Familienzentrum bis zur Pflegeeinrichtung. Menschen jeden Alters sind eingeladen, sich gemeinsam auf den Weg zu diesen Orten des gesellschaftlichen Miteinanders zu machen.
„Ziel des Pilgerns ist es, unterwegs zu sein – zu sich selbst, zum anderen und zu Gott. Mit unserem Caritas-Pilgern wollen wir den Pilgern ermöglichen, nicht nur Gemeinschaft und Begegnung zu erfahren, sondern Caritas-Einrichtungen als Kraftorte unserer Gesellschaft, als Orte des Miteinander-Füreinanders der Generationen zu entdecken“, erklärt Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa.
Aktuell läuft die Registrierung der Orte auf der Kampagnen-Website. Dort finden Pilger in den kommenden Wochen eine digitale Roadmap mit den Adressen und Öffnungszeiten aller Caritas-Pilgerstationen, bei denen sie Rast machen, sich austauschen und einen offiziellen Pilgerstempel erhalten können. Außerdem können sie sich auf der Website für den regulären Camino-Pilgerausweis der Deutschen Jakobsgesellschaft registrieren, in den die Stempel gesetzt werden.
„Wir freuen uns, dass mit dieser Aktion das lebendige Netzwerk von Caritas-Angeboten sichtbar wird. Pilgern ist ein wunderbares Bild für das, was unsere Gesellschaft jetzt braucht: Miteinander unterwegs sein, Herausforderungen Schritt für Schritt bewältigen, im solidarischen Miteinander von Alt und Jung“, so Welskop-Deffaa. „Wenn Menschen verschiedener Generationen zusammen unterwegs sind, kann Nähe, gegenseitiges Verständnis und ein gemeinsamer Blick nach vorn entstehen.“
Mehrere Hunderttausend Menschen sind jedes Jahr in Deutschland als Pilger unterwegs. Besonders bekannt ist der Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Aber auch Wallfahrtsorte wie Altötting, Kevelaer oder Fulda sind prominente Ziele. Hinzu kommen zahlreiche weitere spirituelle Orte wie Klöster, Kathedralen und moderne Pilgerangebote, die als Ziele dienen, auch wenn sie nicht immer als klassische Wallfahrtsorte gelten. Die Caritas setzt hier ein Zeichen und macht ihre Einrichtungen und Dienste zu Pilgerorten.
„In Einrichtungen der Caritas wird vielfältig erfahrbar, zu was das Evangelium uns ermutigt: Nächstenliebe ist ihrem Wesen nach prophetisch, sie vollbringt Wunder, sie kennt keine Grenzen. Sie ist für das Unmögliche da,“ erläutert Welskop-Deffaa mit Verweis auf Papst Leo XIV.
Die Deutsche St. Jakobusgesellschaft kümmert sich seit 1987 um Forschung, Wegpflege, Tagungen und Pilgerbetreuung insbesondere im Zusammenhang mit der Pilgerschaft nach Santiago de Compostela. Sie gibt den Pilgerausweis, den „Credencial del Peregrino“ aus.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Caritasverband e.V. - Hauptgeschäftsstelle, Anja Stoiser, stellv. Pressesprecher(in), Reinhardtstr. 13, 10117 Berlin, Telefon: 030 2844476
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