ZVEI-Impulsprogramm bringt Klimaschutz durch Energie-Effizienz rasch voran Top-Runner-Ansatz wirkt dagegen frühestens 2012
(Frankfurt am Main) Um die Verbraucher zu einem schnellen Umstieg auf energie-effiziente Elektrogeräte zu bewegen, ist der Top-Runner-Ansatz viel zu langsam. Dies erklärte ein Sprecher des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. Nach dem Top-Runner-Ansatz sollen mit einer EU-Regelung die jeweils effizientesten Geräte zum Mindeststandard gemacht werden. Er wurde als Alternative zu dem vom ZVEI vorgestellten Impulsprogramm zur Energie-Effizienz ins Spiel gebracht, weil er vermeintlich nichts kostet. Hierzu ein Sprecher des ZVEI: Der Top-Runner-Ansatz kann nur auf europäischer Ebene umgesetzt werden. Bis der Markt hiervon etwas spürt, dauert es mindestens fünf Jahre. Gesetzesverfahren, Marktanalyse und nationale Umsetzungen könnten gar nicht schneller geleistet werden und würden letztlich teurer.
Der ZVEI hatte am Dienstag (20. März 2007) dieser Woche ein schnell wirkendes Impulsprogramm zur Einsparung von über 40 Mrd. kWh Strom jährlich vorgeschlagen. Das entspricht einer Einsparung von mehr als 22 Mio. Tonnen CO2. Ohne den Umweg über eine europäische Regelung könnte damit Deutschland zum Leitmarkt für Energie-Effizienz gemacht werden. Hiervon würden alle profitieren: die privaten, gewerblichen, industriellen und öffentlichen Anwender durch die Einsparung von Stromkosten sowie die Umwelt durch einen Beitrag zum Klimaschutz. Und mit innovativen Produkten könnte die Industrie zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
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