ZVEI: Unternehmen sehen positive Erwartungshaltung an Hannover Messe 2006 bestätigt
(Frankfurt) Die Unternehmen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie sehen ihre hohen Erwartungen erfüllt, mit denen sie zur Hannover Messe 2006 gekommen sind. Generell werde die Bereitschaft von Unternehmen erkennbar, in Deutschland mehr zu investieren. Die Industrieschau erweise sich somit als Konjunktur-Frühindikator. Die Hannover Messe hat unser Vertrauen in die Tragfähigkeit der konjunkturellen Erholung bestärkt, betonte ZVEI-Hauptgeschäftsführer Gotthard Graß zum Abschluss der Messe.
Gute Stimmung und Optimismus prägten speziell die beiden bedeutendsten Ausstellungsbereiche Automation und Energy. Die positiven Zeichen in der Automation hätten sich auf der Messe verstärkt, nachdem in den ersten Monaten 2006 bereits ein höherer Auftagseingang zu verzeichnen war, berichtete der ZVEI. In der Prozessautomatisierung seien die konkreten Geschäftserfolge häufig als besser als erwartet gewesen.
Auch die Unternehmen der Energietechnik können seit Anfang des Jahres eine Tendenz zum Abbau des Investitionsstaus ausmachen. Ins¬besondere auf dem Energiegipfel im März angekündigte Investitionen in Milliardenhöhe hätten zu einer positiven Erwartungshaltung geführt.
Angesichts des starken globalen Engagements der deutschen Elektroindustrie begrüßten die Aussteller den gewachsenen Anteil ausländischer Besucher. Wachstumsregionen sehe die Elektroindustrie vor allem in Asien, Südamerika, Osteuropa und Russland. Das Partnerland Indien habe über die Hannover Messe 2006 hinaus wichtige neue Akzente gesetzt. Auch sei es gelungen, die Zusammenarbeit mit dem letztjährigen Partnerland Russland unter anderem durch die dritten ZVEI-Partnertage der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie während der Messe weiter zu entwickeln.
Auf der Hannover Messe als High-Tech-Schau haben sich dem ZVEI zu Folge die Trends zu Web- und Wireless-Technologien in der Automation verstärkt. Auch gewönnen RFID-Anwendungen im Produktionsprozess stark an Bedeutung. Angesichts stetig steigender Energiepreise seien energieeffiziente Produkte und Systeme besonders von Interesse; sowohl bei der Erzeugung und Verteilung als auch bei der Anwendung. Energiesparende Antriebe stünden beispielsweise deutlich im Fokus.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
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