Zwei zusätzliche Verkaufstage bescheren Umsatzplus im Juni / Trübe Bilanz für das erste Halbjahr 2004
(Berlin) - Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes hat der Einzelhandel im Juni - bei zwei zusätzlichen Verkaufstagen - nominal 1,3 Prozent (real 1,0 Prozent) mehr umgesetzt als im Juni 2003. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verzeichnete die Branche gemäß den heute veröffentlichten Zahlen aus Wiesbaden einen Umsatzrückgang von nominal 1,5 Prozent (real 1,4 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Zwar bedeutet das Umsatzplus im Juni noch nicht den Durchbruch, aber dem Einzelhandel tut es gut, zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Monat mit Umsatzzuwachs abzuschließen, kommentierte Johann Hellwege, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband BAG. Leider ist die Halbjahresbilanz im Einzelhandel wenig erfreulich. Solange die einschneidenden, aber zweifellos notwendigen Reformen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik lediglich kontrovers diskutiert werden, und noch keine positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zeigen, bleiben die Verbraucher verunsichert und wenig ausgabefreudig. Wir hoffen jedoch, dass sich die zuletzt positivere Stimmung in der Wirtschaft auf die Konsumenten überträgt und die Binnennachfrage im zweiten Halbjahr anzieht. Der Einzelhandel muss sich wohl schon zufrieden geben, wenn er im Gesamtjahr seine Vorjahresumsätze wieder erreicht.
Das vergangene Jahr hatte der Einzelhandel im engeren Sinne, also ohne Kfz-Handel, Apotheken, Tankstellen und Handel mit Brennstoffen, mit einem Umsatzrückgang von nominal 0,7 Prozent (real 0,9 Prozent) abgeschlossen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels e.V. (Handelsverband BAG)
Atrium Friedrichstraße, Friedrichstr. 60, 10117 Berlin
Telefon: 030/2061200, Telefax: 030/20612088
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