Das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) fordert gemeinsam mit Unternehmen aus Industrie, Marken, Handel und Recyclingwirtschaft den sofortigen Dialog und umfassende Maßnahmen zur Rettung des Kunststoffrecyclings in Europa. Der offene Brief führt die Gründe für das Marktversagen auf, schildert die Folgen und benennt konkrete Maßnahmen sowie Vorschläge aus der Wertschöpfungskette. „Auch wenn der Krieg gegen den Iran und dessen Folgen für die globale Wirtschaft aktuell einen gegenläufigen Einfluss auf die Rohölpreise haben, ändert das nichts an der langfristigen Situation. Die Verwerfungen in der globalen Wirtschaft zeigen im Gegenteil nur noch deutlicher, wie notwendig ein funktionierendes und wettbewerbsfähiges Kunststoffrecycling in und für Deutschland und Europa ist“, so dvi-Geschäftsführerin Dr. Natalie Brandenburg.
Es gebe bereits zahlreiche Vorschläge aus der gesamten Wertschöpfungskette, wie den Herausforderungen begegnen könnten: Etwa die Schaffung von Marktanreizen für Rezyklate, die Sicherstellung eines Level Playing Fields für Kunststoffrezyklate, die Entlastungen bei Energiekosten, den Bürokratieabbau und die Erleichterung des internationalen Handels mit Sekundärrohstoffen.
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