vzbv: Plattformen gehen nicht ausreichend gegen Werbung für betrügerische Angebote vor

Organisationen für Verbraucher legen europaweit Beschwerden gegen Google, Meta und TikTok ein

Der europäische Verbraucherverband BEUC und 29 Mitgliedsorganisationen aus 27 Ländern, darunter der Verbraucherzentrale Bundesverband, haben Beschwerden bei der Europäischen Kommission und nationalen Behörden gegen Google, Meta und TikTok eingelegt. Die Unternehmen gehen auf ihren Plattformen nicht ausreichend gegen die Verbreitung betrügerischer Finanzwerbung vor, obwohl das der Digital Services Act (DSA) vorschreibt, so das Verbraucherbündnis. „Die Anbieter müssen endlich dafür sorgen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher über die Online-Plattformen nicht zu Betrugsopfern werden. Sowohl die Europäische Kommission als auch die nationalen Behörden müssen dafür sorgen, dass es Konsequenzen für die Verbreitung betrügerischer Angebote gibt“, sagt Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands.

Die Verbraucherorganisationen fordern die Europäische Kommission und die nationalen „Digital Services Coordinators“ auf, die von Google, Meta und TikTok ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung von Finanzbetrug zu untersuchen und sie zur Einhaltung des DSA zu verpflichten. Dazu gehört, Wiederholungstäter von den Plattformen zu sperren und proaktiv nahezu identische Werbeanzeigen zu entfernen. Bei anhaltenden Verstößen sollte die Europäische Kommission Geldbußen verhängen.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/verbraucherorganisationen-legen-europaweit-beschwerden-gegen-google-meta-und-tiktok-ein-172575/

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