Der inhaftierte Hongkonger Verleger Jimmy Lai, die langjährige Österreich-Korrespondentin der „Süddeutschen Zeitung“ Cathrin Kahlweit sowie der Krisen- und Konfliktjournalist der FUNKE Mediengruppe Jan Jessen sind heute Abend in Berlin mit dem Pressefreiheitspreis des Bündnisses Zukunft Presse ausgezeichnet worden. Damit würdigen die im Bündnis vereinten Organisationen – der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und der Medienverband der freien Presse (MVFP) – drei herausragende Persönlichkeiten, die unter schwierigen Bedingungen für Pressefreiheit, Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der Informationen einstehen.
Der mit je 10.000 Euro dotierte Pressefreiheitspreis ehrt Journalistinnen und Journalisten, Verlage sowie Organisationen, die trotz widriger Bedingungen für die Freiheit der Presse und damit für die Freiheit der Meinung einstehen – und die in ihrer Arbeit zeigen, was professionellen Journalismus im Kern ausmacht: Verantwortung, Verlässlichkeit und Vielfalt. Die Auszeichnung versteht sich zugleich als Appell an Politik und Gesellschaft: Eine liberale Demokratie braucht eine ökonomisch stabile und unabhängige Presselandschaft. Investitionen in die journalistische Infrastruktur – ob in Lokalredaktionen oder in der Auslandsberichterstattung – sind direkte Investitionen in die Stabilität unserer Demokratie. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr Jimmy Lai, Cathrin Kahlweit und Jan Jessen.
Weitere Information:



