Die deutsche Süßwarenindustrie sieht sich im ersten Tertial 2025 mit massiven Herausforderungen konfrontiert. Die über 200 Hersteller von Süßwaren und Knabberartikeln berichten von einer angespannten wirtschaftlichen Lage, bedingt durch anhaltende geopolitische Unsicherheiten, deutliche Kostensteigerungen und ausufernde bürokratische Anforderungen. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen BDSI-Konjunkturumfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen.
Rund 45 % der Unternehmen melden im ersten Tertial 2025 eine sinkende Ertragslage, während 42 % von einem rückläufigen Absatz berichten. Die größten Kostentreiber sind laut Einschätzung der Betriebe die gestiegenen Personalkosten (90 %) sowie die Preisanstiege bei Rohstoffen (80 %). Hinzu kommen Belastungen durch Energiepreise (40 %) und Logistikkosten (32 %). Im Exportgeschäft, das für die Branche traditionell eine zentrale Rolle spielt, zeigen sich Licht und Schatten: 26 % der Unternehmen konnten ihre Ausfuhren steigern, während 33 % Rückgänge verzeichneten. Besonders herausfordernd gestaltet sich der US-Markt: 85 % der Befragten erwarten für 2025 eine Verschlechterung ihres Geschäfts mit Süßwaren und Knabberartikeln in den Vereinigten Staaten.
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