en2x: Knowhow der Branche soll zur Stärkung von Industrie und industrieller Wertschöpfung beitragen

Produktion und Infrastruktur sichern: Politik plant Dialog mit Kohlenwasserstoffbranche

Politiker, Ökonomen und Branchenvertreter haben auf dem „Deutschlandforum Energieresilienz“ in Berlin die Bedeutung flüssiger Kohlenwasserstoffe für die heutige und künftige resiliente Versorgung mit Energie und Grundstoffen hervorgehoben. Die Bundesregierung plant einen gemeinsamen Dialog mit der Kohlenwasserstoffbranche, um die heimische Produktion sowie die Infrastruktur für Import, Transport und Lagerung zu sichern. „Deutschland steht vor großen sicherheits- und energiepolitischen Herausforderungen“, sagte in seiner Eröffnungsrede Patrick Wendeler, Vorstandsvorsitzender beim en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie, der die Veranstaltung ausrichtete.

„Doch so wichtig die Branche ist, so schwierig sind auch die Bedingungen, mit denen unsere Unternehmen hierzulande konfrontiert sind.“ Umso notwendiger sei es, als Energie- und Grundstoffwirtschaft gemeinsam mit der Politik konstruktiv daran zu arbeiten, einen Weg zur Stärkung von Industrie und industrieller Wertschöpfung einzuschlagen. Gitta Connemann, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, griff diesen Hinweis direkt auf.  Ihr Ministerium habe schon 2024 den Branchendialog zur Transformation der Mineralölwirtschaft gestartet, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche werde darauf aufbauend zeitnah zu neuen Gesprächen einladen, um die Zukunft der Branche in Deutschland gemeinsam zu sichern. Wie vor allem im zweiten Teil der Veranstaltung deutlich wurde, kommt flüssigen Kohlenwasserstoffen gerade im militärischen Bereich eine zentrale Rolle zu, um Bundeswehr und NATO im Verteidigungsfall aktionsfähig zu halten.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/politik-laedt-kohlenwasserstoffbranche-zum-zukunftsdialog-172376/

 

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