Eine engere Verbindung von wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialem Zusammenhalt – das forderten die europäischen Sozialpartner beim Dreigliedrigen Sozialgipfel im Oktober 2025 in Brüssel.

Die Spitzen vom europäischen Industrieverband BusinessEurope, dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB), dem Mittelstandsverband SMEUnited sowie dem Verband SGIEurope trafen dazu mit dem Europäischen Ratspräsident António Costa und Kommissionsvizepräsidentin Roxana Mînzatu zusammen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Vorschläge zur Vereinfachung und Entbürokratisierung für Unternehmen, zugleich aber auch Forderungen nach fairen Arbeitsbedingungen und sozialer Gerechtigkeit. Bessere Qualifizierung und weniger RegulierungDie Gewerkschaftsseite möchte den künftigen „Quality Jobs Act“ nutzen, um dringende Anliegen einzubringen, wie z. B. den Schutz vor psychosozialen Risiken bei der Absicherung beruflicher Übergänge und bei der Bekämpfung neuer Formen von Ausbeutung. Gleichzeitig fordern die Gewerkschaften verstärkte Investitionen in Innovation, Qualifikation und gerechte Übergänge, um Produktivität, Beschäftigung und Nachfrage in strategischen Branchen zu stärken.Die Arbeitgeberorgan


