Viele Verbände verfügen über umfangreiche Wissensdatenbanken, doch die Nutzung ist oft umständlich und zeitaufwendig. Der Bundesfachverband Betonkanalsysteme e. V. (FBS) verfolgte daher das Ziel, mithilfe künstlicher Intelligenz den Rechercheaufwand für die Beschäftigten deutlich zu verringern. Herkömmliche KI-Lösungen stießen jedoch schnell an ihre Grenzen und lieferten teilweise fehlerhafte Ergebnisse („Halluzinationen").
Mit der eigens entwickelten Kl-Anwendung infra.pilot gelang es dem FBS, Servicequalität, Effizienz und Wissensmanagement grundlegend zu verbessern.
Dieses Praxisbeispiel zeigt, wie auch andere Verbände von individuellen KI-Anwendungen profitieren können.

Ausgangslage: Komplexität und Vielfalt der AnfragenStädte und Kommunen, Netzbetreiber, Ingenieurbüros, Bauunternehmen sowie zahlreiche weitere Akteure aus der Infrastrukturbranche wenden sich regelmäßig mit unterschiedlichen technischen Fragen an den Bundesfachverband Betonkanalsysteme e. V. (FBS). Die Bandbreite der Anfragen ist enorm: von kurzen E-Mails bis hin zu umfassenden Fragestellungen, die teilweise viele Begleitdokumente und komplexe Zusammenhänge (z. B. Schadensbeurteilung beim Einbauvorgang) betreffen.Häufig kommen diese direkt beim Geschäftsführer an, der die technischen Anfragen bearbeitet – mal schnell telefonisch lösbar, mal als fundierte schriftliche Stellungnahme mit Verweis auf Normung und Regelwerke. Neben Normen, Regelwerken und weiteren technischen Dokumenten existiert außerdem ein gewachsenes Archiv aus Stellungnahmen und Schriftverkehr.Fast jede Anfrage bedarf einer Recherche innerhalb der Wissensdatenbank, um Fundstellen präzise zu benennen und die Anfragen fachlich fund



