Evelyne de Gruyter vom Verband der Unternehmerinnen in Deutschland und Franziska Teubert vom Startup-Verband wünschen sich mehr Frauen an der Spitze von Wirtschaftsverbänden. Die beiden Geschäftsführerinnen sind sich einig: Verbände sollten in der Führung von Ehren- und Hauptamt weiblicher und diverser sein. Und sie sollten sich bei gemeinsamen Anliegen stärker zu Netzwerken zusammenschließen. Warum eigentlich? Henning von Vieregge hat nachgefragt.

Verbändereport: Sie sind beide Geschäftsführerinnen in Ihren Verbänden. Bitte stellen Sie kurz Ihren Verband vor.Franziska Teubert: Den Startup-Verband gibt es seit zwölf Jahren. Zu unseren 1.200 Mitgliedern zählen auch ältere Startups. Wir setzen uns für bessere Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer sowie Innovationen in Deutschland und Europa ein. Wir arbeiten in sehr agilen Prozessen, und das recht erfolgreich. Der Verband finanziert sich über die Mitglieder? FT: Genau, ein großer Teil der Finanzierung erfolgt über unsere Mitglieder. Aber auch über Events und Sponsoring. Ist es richtig, dass nicht jede Neugründung für den Verband ein Startup ist?FT: Genau! Wir konzentrieren uns auf die Neugründungen, die ein innovatives Geschäftsmodell haben und wachstumsorientiert oder skalierfähig sind. Wir sprechen nicht den Bäcker um die Ecke an, der eine neue Backstube aufmacht. Wir sagen immer: die Unternehmen der Zukunft, die den Wohlstand von morgen sichern. Di


