Verbändereport AUSGABE 1 / 2018

Wir zeigen unser Fachwissen zu wenig. Wie kann ich mich als Experte besser ins Licht rücken?

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Gerade Vertreter von Verbänden haben gute Chancen, sich als Experten zu profilieren, denn sie sprechen für ganze Branchen oder Interessengruppen und besitzen damit Überblick. Experten werden nicht nur auf Tagungen und Kongressen, sondern auch in den Medien häufig in Szene gesetzt, vorausgesetzt, man kann sich mediengerecht wie ein Experte ausdrücken. Sich als Kenner einer Thematik richtig zu präsentieren, ist nicht einfach. Hier ein paar Tipps, wie man zum Beispiel durch bestimmte Ausdrucksweisen als Experte wahrgenommen wird. Bedienen Sie Erwartungen. Von Experten werden Wertungen, Kritik, Beurteilungen, Einordnungen, Forderungen erwartet. Ihre sachkundige Meinung und Ihre Bewertung eines Themas sind mehr gefragt als reines Faktenwissen. Überzeugen Sie mit Details. Kompetenz zeigt sich jedoch auch im detaillierten Fachwissen. Liefern Sie zu einem Thema Detailinformationen, die das Publikum verblüffen. Und streuen Sie ab und zu wohldosierte Zahlen und Fakten ein. Konzentrieren Sie sich. Wer konzentrie

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Autor

Daniela Burkhardt

arbeitete viele Jahre als Hörfunk- und Fernsehjournalistin sowie als Talk-Moderatorin, vor allem für den Bayerischen Rundfunk, aber auch für private Sender wie Sat1. Nach einem „Seitenwechsel“ war die promovierte Germanistin und ausgebildete Journalistin als Pressesprecherin tätig. Als Medien- und Rhetorik-Coach bereitet sie nun Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Showbusiness gezielt auf öffentliche Auftritte in den Medien (Statements, Interviews, Talkshowauftritte) und vor Publikum (Podium, Fachvorträge) vor. Sie entwickelt außerdem mit ihrem Unternehmen EDLAB außergewöhnliche Publicity-Medien-Projekte.

http://www.bc-zwei.de
Autor

Andreas Schümchen

studierte an der TU Berlin Germanistik, Medienwissenschaft, Psychologie und Kunstgeschichte und wurde an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg zum Dr. phil. promoviert. Er war unter anderem Chefredakteur des Fachmagazins „Medien Bulletin“ und Leiter des Referats Publizistik und Kommunikation beim Grimme-Institut in Marl, bevor er 2000 zum Professor für Journalistik an die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin berufen wurde, wo er seit 2013 Direktor des Instituts für Medienentwicklung und -analyse (IMEA) ist.

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