Verbände und wissenschaftliche Organisationen sind weit mehr als nur Veranstalter von Kongressen und Jahrestagungen. Sie gehören zu den wichtigsten Trägern der deutschen Tagungswirtschaft. Während Unternehmen ihre Eventaktivitäten konjunkturabhängig anpassen können, sind viele Veranstaltungen im Verbands- und Wissenschaftsbereich fest im Kalender verankert: Mitgliederversammlungen, Fachkongresse oder wissenschaftliche Konferenzen finden regelmäßig statt – oft über Jahrzehnte hinweg.
Das Meeting- & EventBarometer Deutschland 2024/2025 zeigt, welche wirtschaftliche Bedeutung diese Veranstaltergruppe tatsächlich hat.
Mehr als jede fünfte Veranstaltung in Deutschland wird von Verbänden oder wissenschaftlichen Einrichtungen organisiert.
Ein Blick auf die Veranstalterstruktur verdeutlicht die Rolle von Verbänden und wissenschaftlichen Organisationen im Markt. Unternehmen stellen zwar mit 49,6 Prozent weiterhin die größte Veranstaltergruppe. Doch direkt dahinter folgen bereits Verbände mit 14,6 Prozent und wissenschaftliche Einrichtungen mit 7,8 Prozent.
Zusammen erreichen diese beiden Gruppen 22,4 Prozent der Veranstalterstruktur – damit stammt mehr als jede fünfte Veranstaltung aus dem Verbands- und Wissenschaftsbereich. Hinzu kommen öffentliche Institutionen mit 11,3 Prozent, die ebenfalls regelmäßig Veranstaltungen durchführen.
Insgesamt zeigt sich damit eine starke Bedeutung institutioneller Veranstalter für den Markt. Die Studie bezeichnet Verbände entsprechend als zweitwichtigste Veranstaltergruppe hinter den Unternehmen.
Ein Markt mit Millionen Veranstaltungen
Im Jahr 2024 fanden rund 2,7 Millionen Veranstaltungen in Deutschland statt. Davon waren 1,71 Millionen reine Präsenzveranstaltungen, 0,31 Millionen hybride Veranstaltungen und 0,7 Millionen virtuelle Formate.
Präsenz- und Hybridveranstaltungen zusammen machen damit 73,7 Prozent des gesamten Veranstaltungsvolumens aus – genau jene Formate, die für Kongresse, Tagungen und wissenschaftliche Konferenzen typisch sind.
Über eine halbe Milliarde Teilnehmer
Im Jahr 2024 nahmen insgesamt 516,2 Millionen Menschen an Veranstaltungen teil. Davon entfielen 301,9 Millionen Teilnehmer auf Präsenzveranstaltungen sowie 75,8 Millionen auf Vor-Ort-Teilnehmer hybrider Veranstaltungen.
Zusammen machen diese beiden Gruppen 73,2 Prozent aller Teilnehmer aus – ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Wirkung von Veranstaltungen auf Hotels, Veranstaltungsstätten, Gastronomie und Mobilität.
Mehr als jede fünfte Veranstaltung in Deutschland wird von Verbänden oder wissenschaftlichen Einrichtungen organisiert
Ein Blick auf die Veranstalterstruktur verdeutlicht die Rolle von Verbänden und wissenschaftlichen Organisationen im Markt. Unternehmen stellen zwar mit 49,6 Prozent weiterhin die größte Veranstaltergruppe. Doch direkt dahinter folgen bereits Verbände mit 14,6 Prozent und wissenschaftliche Einrichtungen mit 7,8 Prozent.
Zusammen erreichen diese beiden Gruppen 22,4 Prozent der Veranstalterstruktur – damit stammt mehr als jede fünfte Veranstaltung aus dem Verbands- und Wissenschaftsbereich. Hinzu kommen öffentliche Institutionen mit 11,3 Prozent, die ebenfalls regelmäßig Veranstaltungen durchführen.
Insgesamt zeigt sich damit eine starke Bedeutung institutioneller Veranstalter für den Markt. Die Studie bezeichnet Verbände entsprechend als zweitwichtigste Veranstaltergruppe hinter den Unternehmen.
Ein Markt mit Millionen Veranstaltungen
Im Jahr 2024 fanden rund 2,7 Millionen Veranstaltungen in Deutschland statt. Davon waren 1,71 Millionen reine Präsenzveranstaltungen, 0,31 Millionen hybride Veranstaltungen und 0,7 Millionen virtuelle Formate.
Präsenz- und Hybridveranstaltungen zusammen machen damit 73,7 Prozent des gesamten Veranstaltungsvolumens aus – genau jene Formate, die für Kongresse, Tagungen und wissenschaftliche Konferenzen typisch sind.
Über eine halbe Milliarde Teilnehmer
Im Jahr 2024 nahmen insgesamt 516,2 Millionen Menschen an Veranstaltungen teil. Davon entfielen 301,9 Millionen Teilnehmer auf Präsenzveranstaltungen sowie 75,8 Millionen auf Vor-Ort-Teilnehmer hybrider Veranstaltungen.
Zusammen machen diese beiden Gruppen 73,2 Prozent aller Teilnehmer aus – ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Wirkung von Veranstaltungen auf Hotels, Veranstaltungsstätten, Gastronomie und Mobilität.
Kongresse und Tagungen dominieren den Markt
Laut Studie organisieren 76 Prozent der Veranstalter Kongresse, Tagungen oder Seminare. Damit ist dieses Segment das mit Abstand wichtigste im gesamten Business-Event-Markt. Kongresse und Tagungen bilden damit das Rückgrat der Branche – und zugleich das klassische Veranstaltungsformat von Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen.
Tausende Veranstaltungsstätten profitieren
Deutschland verfügt über rund 7.898 Veranstaltungsstätten. Darunter befinden sich 3.404 Tagungshotels (43 Prozent), 2.700 Eventlocations (34 Prozent) und 1.794 Veranstaltungs-Center (23 Prozent).
Viele dieser Häuser profitieren direkt von den regelmäßig stattfindenden Kongressen, Tagungen und Fachveranstaltungen der Verbände und wissenschaftlichen Organisationen.
Verbände: Ein unterschätzter Wirtschaftsfaktor
- 22,4 % Anteil von Verbänden (14,6 %) und wissenschaftlichen Einrichtungen (7,8 %) an der Veranstalterstruktur.
- 2,7 Mio. Veranstaltungen fanden 2024 in Deutschland statt.
- 516,2 Mio. Teilnehmer nahmen 2024 an Veranstaltungen teil.
- 76 % der Veranstalter organisieren Kongresse, Tagungen oder Seminare.
- 7.898 Veranstaltungsstätten gibt es in Deutschland.
- Die Zahlen zeigen deutlich: Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen sind weit mehr als nur Plattformen für Austausch, Forschung und Interessenvertretung.
- Mit über 22 Prozent der Veranstalterstruktur, einer starken Präsenz im wichtigsten Veranstaltungsformat des Marktes und einer internationalen Reichweite gehören sie zu den zentralen Trägern der deutschen Tagungswirtschaft.
- Für die Branche sichern sie eine kontinuierliche Nachfrage – und für Verbände selbst gilt: Ihre Veranstaltungen sind nicht nur ein Instrument der Verbandsarbeit, sondern auch ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor.

