BDEW untersucht, wie ausgewählte Länder ihre Energieversorgung resilienter ausgestalten

Studie zur Stärkung der Energieresilienz: Es braucht zentrale politische Federführung und eine nationale Strategie

Angesichts einer veränderten Bedrohungslage für die deutsche und europäische Energieversorgung hat der BDEW heute eine Länderstudie zur Stärkung der Energieresilienz veröffentlicht. Erarbeitet wurde die Untersuchung von HIC Consulting im Auftrag des BDEW. Die Studie untersucht, wie ausgewählte Länder ihre Energieversorgung resilienter ausgestalten und leitet daraus mögliche Handlungsimpulse für die fachpolitische Debatte in Deutschland ab. Die Studie untersucht die strategische und ressortübergreifende Resilienzplanung im internationalen Vergleich:

Viele der betrachteten Länder verfügen über eine klar zugeordnete Federführung für Energieresilienz sowie eine übergeordnete Strategie, die Stressszenarien, globale Unsicherheiten und die Einbeziehung der Zivilgesellschaft systematisch berücksichtigt. Für den BDEW ergeben sich aus der Studie drei zentrale Maßnahmen für die Steigerung der Resilienz unseres Energiesystems: Erstens die Einrichtung einer ressortübergreifend federführenden Stelle für Energieresilienz mit klarem Steuerungsmandat, angesiedelt zum Beispiel im Bundeswirtschaftsministerium oder Bundeskanzleramt. Zweitens die Verstetigung des begonnenen Resilienzdialogs zwischen staatlichen Stellen und der Energiewirtschaft. Und drittens die Verabschiedung einer hochrangig verankerten nationalen Resilienzstrategie, die dem Ziel der Versorgungssicherheit einen neuen, erweiterten Rahmen gibt.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/resilienz-es-braucht-zentrale-politische-federfuehrung-strukturierten-dialog-nationale-resilienzstrategie-173082/

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