Familienunternehmer zu Koalitionsvereinbarungen: „Aus ihrer schwierigen Lage bringt das die Firmen noch nicht.“

Unternehmer werden durch Senkung der Diesel- und Benzinsteuer vorerst entlastet

Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer, äußert sich zu den Koalitionsvereinbarungen auf ein Energiesofortprogramm zur Entlastung von Arbeitnehmern: „Die Spitzen der Koalition haben sich zumindest auf kurzfristig wirkende Maßnahmen auf einen gemeinsamen Nenner einigen können. Gut ist, dass Pendler und Unternehmer jetzt erst einmal direkt an der Zapfsäule durch Senkung der Diesel- und Benzinsteuer von den externen Belastungen durch die Energiekrise entlastet werden. Allen Unternehmern mit einem Fuhrpark, die wegen ihrer Kunden viel unterwegs sein müssen, wird dies für die geplanten zwei Monate spürbar helfen.

Aus ihrer schwierigen Lage aber bringt dies die Firmen natürlich noch nicht. Da muss sich die Koalition bei der anstehenden Sanierung des Gesundheits- und Rentensystems endlich bewegen. Auch wenn die Gesundheitsreform bis zur Sommerpause in trockenen Tüchern sein soll, so ist es deutlich zu wenig, die Beitragssätze nur stabil halten zu wollen. Die Lohnzusatzkosten müssen dringend wieder Richtung 40 Prozent sinken. Aber immerhin, die jahrelange gefährliche Steigerung der Lohnzusatzkosten scheint gestoppt zu werden. Leider hat Bundeskanzler Merz bei der angekündigten Einkommensteuer-Reform eine Erhöhung der Steuer auf höhere Einkommen auf Nachfrage nicht ausgeschlossen.“


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/familienunternehmer-zu-den-koalitionsvereinbarungen-171956/

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