Immobilienverwaltungen in Deutschland arbeiten unter steigenden regulatorischen und operativen Anforderungen stabil und leistungsfähig. Eine aktuelle Umfrage des VDIV Deutschland zeigt: Die Branche nutzt betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente bereits in breitem Umfang und entwickelt diese angesichts wachsender Komplexität weiter. Zugleich wird deutlich, dass Controlling, Kalkulation und Leistungsdaten in vielen Unternehmen noch nicht durchgängig systematisiert sind. Hier liegt ein wichtiges Entwicklungspotenzial für die kommenden Jahre.
Die Ergebnisse zeichnen insgesamt ein positives und dynamisches Bild der Branche. 78,6 Prozent der Verwaltungen setzen sich strategische Ziele, 75,0 Prozent arbeiten mit einer Liquiditätsplanung und 74,6 Prozent erstellen ein Jahresbudget. Betriebswirtschaftliche Auswertungen sind damit für viele Unternehmen längst gelebte Praxis. Gleichzeitig steigt mit der Unternehmensgröße der Einsatz von Kennzahlen, Controllinginstrumenten und spezialisierter Software. Gerade kleinere und mittlere Verwaltungen stehen deshalb unter besonderem Anpassungsdruck. Sie müssen dieselbe regulatorische und operative Komplexität bewältigen wie größere Marktteilnehmer, verfügen dafür jedoch seltener über entsprechend ausgebaute Steuerungsinstrumente.
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