Mit einer ungewöhnlichen Protestaktion will die deutsche Gesteinsindustrie am 24. Juni 2026 auf die Bedeutung heimischer Rohstoffe für Wohnungsbau, Infrastruktur und Wirtschaft aufmerksam machen. Geplant ist die Sperrung der Spree im Berliner Regierungsviertel durch ein mit Gesteinskörnungen beladenes, rund 80 Meter langes Motorschiff. Hintergrund der Aktion sind die weiterhin zu langen Planungs- und Genehmigungsverfahren für die Gewinnung heimischer Rohstoffe wie Sand, Kies, Naturstein und Quarz. Die Unternehmen fordern insbesondere eine Beschleunigung der Verfahren sowie eine stärkere politische Verankerung der Rohstoffgewinnung im Raumordnungsgesetz als Voraussetzung für Wohnungsbau, Infrastrukturmodernisierung, Industrieproduktion und Energiewende.
Die Aktion findet unmittelbar zwischen Reichstag, Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus statt. Begleitet wird die Schiffsdemonstration von einer Kundgebung am Ufer. Organisiert wird die Aktion vom Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) gemeinsam mit Unternehmen und Verbänden entlang der Wertschöpfungskette Bau und Infrastruktur. Die Aktion findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Bundesregierung und Bundestag über zahlreiche Vorhaben zur Versorgungssicherheit und zur Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung beraten.
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