Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. kommentiert den Gigabit Infrastructure Act (GIA)

Mobilfunk und Glasfaser in Europa: Kompromiss der EU bringt keine Erleichterung für den Ausbau

Dr. Stephan Albers, Geschäftsführer des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) zum Gigabit Infrastructure Act (GIA) der EU: „Nach monatelangen Verhandlungen endet der Gigabit Infrastructure Act leider als lauwarmer Kompromiss, der den Mobilfunk- und Glasfaserausbau in Europa nicht nennenswert erleichtern wird. Von den positiven Ansätzen voriger Entwürfe ist kaum etwas übriggeblieben.

Sein vielleicht größtes Potenzial verschenkt der GIA beim Thema Genehmigungsverfahren: Zwar wird eine EU-weite Genehmigungsfiktion eingeführt, wodurch Anträge für den Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen in Zukunft automatisch als genehmigt gelten, sofern die zuständige Behörde nicht innerhalb von vier Monaten antwortet. Diese Frist bleibt jedoch hinter der aktuellen deutschen Regelung mit drei Monaten zurück und ist damit zumindest in Deutschland wirkungslos.“


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/eu-kompromiss-bringt-keine-erleichterung-fuer-den-glasfaserausbau-in-deutschland-158910/

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