Verbraucherzentrale: „Auch beim Thema Finanzen müssen wir die Risiken Überschuldung und Betrug minimieren.“

Neuer Verbraucherreport erschienen: Politik tut zu wenig, um junge Menschen in der digitalen Welt zu schützen

Aus Sicht der meisten Verbraucher:innen tut die Politik zu wenig, um junge Menschen bei der Nutzung digitaler Dienste sowie in den Bereichen Finanzen und Ernährung wirksam zu schützen. Entsprechend gering ist das Vertrauen in die Politik, wenn es um den Verbraucherschutz geht. Das zeigt der Verbraucherreport 2026, eine jährliche repräsentative forsa-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Die Ergebnisse machen deutlich: Die Politik ist gefordert, den Verbraucheralltag junger Menschen sicherer zu gestalten. Eine deutliche Mehrheit (79 Prozent) der Befragten gibt an, dass die Politik Kinder und Jugendliche stärker schützen sollte, auch wenn das strengere Regeln für Unternehmen und Plattformen bedeutet.

Insbesondere bei der Nutzung sozialer Dienste, wie Social Media oder Online-Games, bewertet eine ganz überwiegende Mehrheit der Befragten (87 Prozent) den Schutz von Kindern und Jugendlichen durch die Politik als sehr oder eher schlecht. Auch im Bereich Finanzen, wie etwa beim Schutz vor Überschuldung, sind gut acht von zehn Befragten (82 Prozent) der Ansicht, dass sich die Politik sehr oder eher schlecht um den Schutz junger Menschen kümmert. Im Ernährungsbereich sehen fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten Nachholbedarf beim Verbraucherschutz für junge Menschen.


Weitere Information:

https://www.verbaende.com/news/pressemitteilung/verbraucherreport-mehrheit-fordert-wirksameren-schutz-fuer-junge-menschen-173037/

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