2. Arbeitsschutzsymposium: GdP berät Maßnahmen gegen steigende psychische Belastung im Polizeidienst
(Berlin) - Unterbesetzung, Überstunden, Großeinsätze, Schichtdienste, schlechte Unterbringung und die wachsende Befürchtung, im Dienst schwer verletzt zu werden, sind nur einige Faktoren, die Polizistinnen und Polizisten in ihrer Arbeit so stark belasten, dass sie darüber krank werden können. Zu ihrem 2. Arbeitsschutzsymposium vom 10. bis 11. April 2008 in Potsdam hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Polizei, Wissenschaft und Personalräten eingeladen, um sich mit psychischen Belastungen im Polizeidienst und ihre gesundheit-lichen Auswirkungen auseinanderzusetzen.
Konrad Freiberg, GdP-Bundesvorsitzender: Die Anforderungen an Polizis-tinnen und Polizisten steigen ständig, sowohl körperlich wie auch seelisch. Unsere Kolleginnen und Kollegen werden immer häufiger mit unvermittel-ten brutalen Attacken konfrontiert. Überstundenberge können infolge der Personalknappheit nicht abgebaut werden. Leiden müssen darunter auch die Familien und Angehörigen. Das kann nicht in den Kleidern hängen bleiben.
Frank Richter, für den Bereich Arbeitsschutz verantwortliches Mitglied des Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstands: Als größte Arbeitnehmerver-tretung in der deutschen Polizei hat sich die GdP das Ziel gesetzt, den Ar-beitsschutz in der Polizei kontinuierlich zu verbessern. Wir wollen die zu-nehmende Schwere des Dienstes thematisieren und Maßnahmen und In-strumente entwickeln, die Belastungsfaktoren eindämmen, um beispielsweise Burnout-Effekte erst gar nicht entstehen zu lassen.
Das 2. Arbeitsschutzsymposium der Gewerkschaft der Polizei: Psychische Belastung am Arbeitsplatz findet statt am 10. und 11. April 2008 im Kongresszentrum Am Templiner See, Am Luftschiffhafen 1, 14471 Potsdam. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr, am Freitag um 09.00 Uhr.
Hinweis an Medienvertreter: Die Veranstaltung ist presseöffentlich. Jörg Radek, Mitglied des Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstands, wird das 2. Arbeitsschutzsymposium eröffnen. Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg sowie Frank Richter, für den Bereich Arbeitsschutz verantwortliches Mitglied des Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstands, stehen am zweiten Veranstaltungstag für Fragen zur Verfügung.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP)
Rüdiger Holecek, Pressesprecher
Stromstr. 4, 10555 Berlin
Telefon: (030) 3999210, Telefax: (030) 399921200
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