2. GdP-WM-Sicherheitsforum In Sicherheit bei Freunden / Sicherheitsvorkehrungen bei Public-Viewing noch immer größte Sorge der Polizei
(Berlin) - Wenige Wochen vor Anpfiff der Fußball-WM blicke die Polizei noch immer sorgenvoll auf die oft unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen bei zahlreichen so genannten Pub-lic-Viewing-Events in deutschen Kommunen, so die Gewerkschaft der Polizei vor ihrem am 4. und 5. Mai 2006 in Berlin stattfindenden 2. Sicherheitsforum zur Fußball-Weltmeisterschaft unter dem Motto In Sicherheit bei Freunden. Konrad Freiberg, GdP-Bundesvorsitzender: Bislang werden von den Städten und Gemeinden noch nicht die gleichen Sicherheitsstandards gewährleistet. Wenn auf Einzäunungen und penible Einlasskontrollen verzichtet wird, muss die Polizei im Rahmen der Gefahrenabwehr mit stärkerem Personaleinsatz die Veranstaltungen begleiten. Das bedeutet eine unnötige, zusätzliche Belastung der Einsatzkräfte. Freiberg forderte die Kommunen auf, die Empfehlungen des Bundesinnenministers anzunehmen und sich nicht aus Kostengründen aus der Verantwortung zu stehlen. Der GdP-Vorsitzende regte an, eine finanzielle Kostenbeteiligung der FIFA einzufordern.
Internationale und deutschen Experten aus Fußball, Politik, und Polizei werden mit den rund 100 Teilnehmern des 2. GdP-Sicherheitsforums den letzten Stand der WM-Sicherheitsvorbereitungen erörtern. Auf der Tagesordnung stehen auch Themen der grenzüberschreitenden polizeilichen Zusammenarbeit und die Einsatzlage in den WM-Städten Leipzig und Berlin.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft der Polizei - Bundesgeschäftsstelle (GdP)
Rüdiger Holecek, Pressesprecher
Stromstr. 4, 10555 Berlin
Telefon: (030) 3999210, Telefax: (030) 399921200
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