Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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2025: Hoher Zuwachs bei alternativen Antrieben reicht noch nicht für CO2-Flottengrenzwerte

(Bad Homburg) - Im Gesamtjahr 2025 legte der Markt für alternative Antriebe (reiner E-Antrieb, Hybride mit und ohne Stecker sowie Gasantrieb) um 25,5 Prozent auf 1.684.783 Einheiten zu, wobei Internationale Marken etwa 43,0 Prozent ausmachten. Dies geht aus der Analyse der Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) durch den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hervor. Der Anteil der Neuzulassungen mit alternativen Antrieben am Gesamtmarkt stieg im vergangenen Jahr auf 59,0 Prozent, im Gesamtjahr 2024 waren es noch 47,6 Prozent. Im Dezember 2025 wurden 157.417 Pkw mit alternativen Antrieben neu zugelassen und damit rund 26,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

VDIK-Präsidentin Imelda Labbé: „Die Neuzulassungen bei den alternativen Antrieben sind 2025 noch einmal deutlich gestiegen. Allerdings bleibt der Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge etwas hinter den Prognosen zurück. Trotz der Produktoffensive der Internationalen Kraftfahrzeughersteller und dem Zulassungswachstum bei den bezahlbaren BEVs und Plug-In-Hybriden reichte der Gesamtmarktanteil noch nicht aus, um die CO2-Flottengrenzwerte zu erreichen. Wir brauchen deshalb dringend die in Aussicht gestellten Fördermaßnahmen der Bundesregierung rückwirkend zum 1. Januar für neue und junge gebrauchte BEVs.“

Einen deutlichen Anstieg um 43,2 Prozent auf über 545.000 Einheiten erfuhren 2025 die Neuzulassungen von rein batterieelektrischen Pkw (BEV). Der BEV-Anteil an den gesamten Pkw-Neuzulassungen lag damit in der Gesamtjahresschau bei 19,1 Prozent, das sind 5,6 Prozentpunkte mehr als noch 2024. Die internationalen Hersteller konnten bei den BEV-Neuzulassungen im vergangenen Jahr um 59,3 Prozent auf 214.385 Fahrzeuge zulegen. Damit liegt der BEV-Marktanteil der internationalen Hersteller seit Jahresbeginn bei 39,3 Prozent, das sind 4,0 Prozentpunkte mehr als 2024. Im Dezember 2025 wurden 54.774 BEV-Pkw neu zugelassen (+63,2 Prozent), wodurch diese einen Anteil von rund 22,2 Prozent des Gesamtmarktes hatten.

Ein noch deutlicheres Plus verzeichneten im Gesamtjahr 2025 die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybridantrieb (PHEV). 311.398 PHEVs rollten in dieser Zeit neu auf die Straßen und damit 62,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen stieg auf 10,9 Prozent, rund 4,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit dem Ende der PHEV-Kaufförderung 2022. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Plug-in-Hybriden lag 2025 bei 38,8 Prozent (+0,7 Prozentpunkte zum Vorjahr). Im letzten Monat des Jahres wurden 30.259 PHEV-Pkw neu zugelassen, die mit einem Plus von 58,4 Prozent damit auf einen Marktanteil von 12,3 Prozent kamen.

Zusammen kommen die Elektrofahrzeuge (BEVs, Plug-In-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge) im Gesamtjahr 2025 damit auf einen Marktanteil von 30,0 Prozent bei 856.589 Neuzulassungen, der damit fast 10 Prozentpunkte höher liegt als noch 2024. Das entspricht einem Anstieg um 49,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Dezember 2025 lag der Elektromarkt mit 61,4 Prozent im Plus.

Die Neuzulassungen von Hybrid-Fahrzeugen ohne Stecker wuchsen 2025 um 8,0 Prozent. 816.111 Neuzulassungen entsprechen dabei einem Anteil an den Pkw-Neuzulassungen von 28,6 Prozent. Im Vorjahr lag dieser noch rund 1,7 Prozentpunkte niedriger. Der Marktanteil der Internationalen Kraftfahrzeughersteller bei den Hybriden lag im Gesamtjahr 2025 bei 46,1 Prozent.

Zusätzlich rollten in den zurückliegenden zwölf Monaten auch 12.079 Flüssiggas-Pkw (-11,9 Prozent) und 3 Erdgas-Fahrzeuge (-97,8 Prozent) neu auf die Straße.

Die Neuzulassungen von reinen Verbrenner-Pkw erreichten im Gesamtjahr 2025 genau 1.172.663 Einheiten, davon 777.641 Benziner (-21,6 Prozent) und 395.022 Diesel (-18,3 Prozent). Der Benziner-Anteil an den Pkw-Zulassungen lag bei 27,2 Prozent, Diesel erreichten einen Anteil von 13,8 Prozent. Im Dezember 2025 lag sowohl der Benziner- als auch der Diesel-Marktanteil etwas unterhalb des Jahresdurchschnitts, mit 25,1 bzw. 11,0 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), Stefan Meyer, Leiter(in) Kommunikation, Presse und Medien, Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg, Telefon: 06172 98750

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