25 Jahre Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) – ein Vierteljahrhundert im Einsatz für Menschen
(Berlin) - Kurz nach der Jahrtausendwende entstand der Fachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) durch das Zusammenwachsen seiner Vorläuferverbände, die die katholische Behindertenhilfe noch untergliedert nach Behinderungsarten vertreten hatten. Mit gemeinsamer Kraft und Expertise setzen sich die heute 1100 CBP-Mitgliedseinrichtungen in der tagtäglichen Facharbeit für rund 200.000 ihnen anvertraute Menschen mit Behinderungen oder psychischen Störungen ein. Sie unterstützen sie in ihrem Lebensalltag, suchen passgenaue, auf die Person zentrierte Lösungen, um die individuellen Einschränkungen möglichst weitgehend auszugleichen. Und um selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für Menschen zugänglich zu machen, die wegen körperlicher, Sinnes-, kognitiver oder psychischer Einschränkungen noch viel zu oft von Isolation oder sogar Ausgrenzung betroffen sind. Gerade sie sollen umfassend teilhaben am Leben der Gesellschaft: am Arbeitsleben, an Kultur und Religion, an Sport und Spaß – auf selbstbestimmte Art und Weise!
Der CBP hält dabei die Werte der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hoch, die 2001, im Gründungsjahr des CBP, von der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf den Weg gebracht und 2006 beschlossen wurde. Seit 2009 ist die UN-BRK in Deutschland in Kraft. Ihre Werte und Rechte flächendeckend in die Praxis umzusetzen, ist aus vielfältigen Gründen nicht leicht. Gegenüber Politik und Öffentlichkeit, im Ringen um Gesetzesvorlagen ebenso wie im Kampf gegen Barrieren durch Vorurteile, setzt der CBP sich unermüdlich wie bei einem Marathonlauf ein.
„Ein Marathonlauf, der Ausdauer, verlässliche Orientierung, eine aufrechte Haltung und gemeinsames Handeln verlangt“, zog der CBP-Vorsitzende Wolfgang Tyrychter den olympischen Vergleich. „Die derzeitige Etappe dieses 25-Jahre-Marathons ist besonders geprägt durch die Herausforderung des Fachkräftemangels: Umfassende Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen gibt es nur mit den nötigen Assistenzleistungen durch ausreichendes Personal. Zudem ist die Behindertenhilfe ,systemrelevant‘: Auch für Angehörige hängt ihre Teilhabe am Arbeitsleben davon ab, dass sie während ihrer eigenen Berufstätigkeit ihre Familienmitglieder mit Behinderungen in guten Händen wissen. Diese Herausforderungen sind groß und langwierig, doch im gemeinsamen Läuferfeld des CBP geht uns der lange Atem nicht aus. Der Verband vernetzt und unterstützt; wir lernen voneinander und spenden uns gegenseitig immer wieder Mut und Kraft.“
Im Jubiläumsjahr 2026 stellt der CBP besonders heraus, was schon die übrigen 24 Jahre geprägt hat: die Würde und Gleichberechtigung aller Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, und ihre gemeinsame Teilhabe: „Du – ich – wir: Miteinander auf dem Weg.“
Quelle und Kontaktadresse:
Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP), Reinhardtstr. 13, 10117 Berlin, Telefon: 030 284447-822
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