Pressemitteilung | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
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"3,5 Prozent mehr Geld für Berlitz-Beschäftigte" / GEW und Sprachschul-Unternehmen einigen sich nach schwierigen Tarifverhandlungen

(Frankfurt am Main) - Die Beschäftigten an den Berlitz-Sprachschulen in Deutschland erhalten 3,5 Prozent mehr Gehalt. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag (11. Dezember 2007) mit. Am Vortag hatten sich Gewerkschaft und Berlitz-Geschäftsleitung auf eine lineare Erhöhung der Gehälter um 2,9 Prozent zum 1. Januar 2008 geeinigt. Noch im Dezember gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 0,6 Prozent des Jahresbruttogehaltes. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt zwölf Monate. "Mit diesem Abschluss ist es gelungen, bei Berlitz Anschluss an die allgemeine Einkommensentwicklung zu halten", sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad in Frankfurt a.M. Schaad machte deutlich, dass die Berlitz-Geschäftsleitung kaum verhandlungsbereit gewesen sei: Es habe vier Verhandlungsrunden bedurft, um das Ergebnis unter Dach und Fach zu bringen.

Die GEW-Verhandlungsführerein wies darauf hin, dass es gelungen sei, einen Einstellungskorridor für 19 freie Mitarbeiter ins Angestelltenverhältnis durchzusetzen. Zudem seien Angriffe der Geschäftsleitung abgewehrt worden, die Gehaltszuwächse teilweise durch das Streichen von Zuschlägen zu kompensieren.

Die Blockadehaltung der Geschäftsleitung in den ersten Verhandlungsrunden, die in deutlichem Widerspruch zum glänzenden Geschäftsergebnis von Berlitz stand, habe zu erheblichem Unmut der Beschäftigten in den Schulen geführt. In Betriebsversammlungen wie in Frankfurt a.M. demonstrierten sie für ihre Tarifforderungen.

Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ulf Roedde, Pressesprecher Reifenberger Str. 21, 60489 Frankfurt am Main Telefon: (069) 78973-0, Telefax: (069) 78973-201

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