Pressemitteilung | Deutscher Steuerberaterverband e.V. (DStV)
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37.000-facher Protest / Steuerberaterverband übergibt Protest-Unterschriften im Deutschen Bundestag

(Berlin) - Gut 37.000 Unterschriften übergab Jürgen Pinne, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes e. V. (DStV) am 26. April 2007 an den Vorsitzenden des Bundestags-Finanzausschusses, Eduard Oswald (CSU) und die Stellvertretende Vorsitzende Gabriele Frechen (SPD) als Zeichen der Ablehnung der Pläne des Bundesfinanzministeriums, zukünftig die Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und die Einrichtung von Buchführungen auch Bilanzbuchhaltern zu gestatten.

Die Unterschriften stammen von Steuerberatern, die eine qualifizierte Beratung der Mandanten für geboten halten, aber auch von Mitarbeitern und Auszubildenden, die im Falle einer Gesetzesänderung den Wegfall von Arbeits- und qualifizierten Ausbildungsplätzen befürchten.

Bedrohlich, gibt Jürgen Pinne zu bedenken, sei die Gesetzesänderung insbesondere für die Mandanten, wenn schwierige – teilweise international verstrickte – Sachverhalte künftig von Bilanzbuchhaltern bearbeitet werden dürften. Bis der Mandant den Qualitätsunterschied merke, sei es für ihn vielfach schon zu spät.

Pinne appellierte an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die deutschen Unternehmen nicht in eine Falle laufen zu lassen und auch das Steueraufkommen nicht aufs Spiel zu setzen. Die Bedenken gegen die vom Bundesfinanzministerium beabsichtigten Befugniserweiterungen werden nicht nur vom gesamten Berufsstand der Steuerberater getragen, sondern auch von den Bediensteten der Finanzverwaltung, insbesondere der Deutschen Steuergewerkschaft, vom Bund der Steuerzahler, von Wirtschaftsverbänden und Finanzrichtern.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Steuerberaterverband e.V. (DStV) Pressestelle Littenstr. 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 278762, Telefax: (030) 27876799

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