Pressemitteilung | Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi)
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„50plus" löst keine Probleme am Arbeitsmarkt

(Berlin) - Die Kombilohn-Initiative "50plus" des Bundesarbeitsministers ist nach Meinung von Dienstleisterpräsident Werner Küsters ein untaugliches Instrument für mehr Beschäftigung im Alter.

"Deutschland braucht sinkende Lohnkosten und keine punktuelle Lohnsubventionierung. Wenn Münteferings Programm überhaupt etwas erreicht, dann sind das Mitnahme- und Verdrängungseffekte bei jenen Beschäftigten, deren Löhne nicht staatlich gefördert werden", kritisiert Küsters. "Ähnliche Förderprogramme, wie die Eingliederungshilfen, sind schon verpufft. Wir brauchen aber keinen alten Wein in neuen Schläuchen."

Küsters fordert die Bundesregierung auf, die Lohnnebenkosten unterm Strich mindestens um zwei Prozentpunkte zu senken. "Das allein bringt mehr Beschäftigung bei alten und bei jungen Arbeitnehmern. Für die Bundesregierung bedeutet dies, endlich kostensenkende Strukturreformen anzupacken. Denn bislang wird die Absenkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung durch die Kostensteigerung bei Rente, Krankenkasse und Pflege konterkariert."

Gerade im Dienstleistungsbereich lägen Beschäftigungsfelder brach. "Die Dienstleistungsbrachen im BDWi gehen davon aus, daß innerhalb eines Jahres 100.000 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, wenn die Lohnkosten spürbar abgesenkt würden. Einen solchen Beschäftigungsimpuls wird Müntefering mit keinem punktuellen Subventionsprogramm erreichen", so Küsters.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) Markus Guhl, Bundesgeschäftsführer Universitätsstr. 2-3a, 10117 Berlin Telefon: (030) 288807-0, Telefax: (030) 288807-10

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