85 Prozent der Züge bleiben stehen
(Frankfurt am Main) - Obwohl die Bahn mit allen rechtmäßigen und unrechtmäßigen Mitteln versuchte, unseren Streik zu torpedieren, blieben bisher rund 85 Prozent der Regionalzüge und der S-Bahnen der Deutschen Bahn stehen, bilanzierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Manfred Schell heute (12. Oktober 2007) in der Pressekonferenz in Frankfurt. Der Streik dauert noch bis 24 Uhr an.
Handlungen von durchgeknallten Vorgesetzten
Im noch laufenden einstweiligen Verfügungsverfahren gegen die unrechtmäßige Anweisung zur Erledigung von Notdiensten hat der Anwalt der DB vor dem Arbeitsgericht Berlin zu Protokoll gegeben: Falls es in den Regionen zur Erteilung von Abmahnungen oder Kündigungen gekommen sei, könne es sich nur um Handlungen von durchgeknallten Vorgesetzten der unteren Führungsebene handeln. Das Verfahren dauert zur Stunde noch an.
Kein Streik am 15. und 16. Oktober
DB-Chef Hartmut Mehdorn hat Schell in den gestrigen Gesprächen mit dem DB-Aufsichtsrat zugesagt, am 15. Oktober 2007 ein neues Angebot auf der Basis des Moderatorenergebnisses vorzulegen. Dieses besagt, dass die DB mit der GDL einen eigenständigen Tarifvertrag für Lokomotivführer mit Entgelt- und Arbeitszeitregelungen verhandeln und abschließen wird. Den genauen Inhalt kennt die GDL noch nicht. Im Gegenzug hat sich die GDL bereit erklärt, am 15. und 16. Oktober 2007 nicht zu streiken. Wenn das Tarifangebot eine tragfähige Grundlage für Tarifverhandlungen ist, werden Arbeitskämpfe bis zum 31. Oktober 2007 ausgeschlossen.
Quelle und Kontaktadresse:
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer im Deutschen Beamtenbund (GDL)
Gerda Seibert, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Baumweg 45, 60316 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 405709-0, Telefax: (069) 405709-40
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