Pressemitteilung | Haus & Grund Deutschland
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Abschaffung der Bauabzugsteuer gefordert / Haus & Grund unterstützt Empfehlung zum Bürokratieabbau

(Berlin) - Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund begrüßt die Forderung des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates nach Abschaffung der Bauabzugsteuer. „Für viele Vermieter und Bauherren ist die Bauabzugsteuer eine bürokratische Belastung und gehört abgeschafft“, sagte der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Rolf Kornemann. Dies sähen nunmehr offenbar auch die Länder so, die sich im Rahmen des sogenannten Steuerbürokratieabbaugesetzes für eine Streichung der entsprechenden Vorschriften aussprächen.

Nach Angaben von Haus & Grund sehen die Regelungen zur Bauabzugsteuer derzeit vor, dass der Auftraggeber von Bauarbeiten einen Teil der an den Bauunternehmer zu zahlenden Rechnungssumme einbehalten und an das Finanzamt abführen muss. Dies solle die ausufernde Schwarzarbeit im Baugewerbe bekämpfen. Lediglich Privatpersonen und Vermieter, die nicht mehr als zwei Wohnungen vermieteten, müssten diese sogenannte Bauabzugsteuer nicht einbehalten. Das gelte auch, wenn das beauftragte Bauunternehmen eine Freistellungsbescheinigung vorlege, auf dem das zuständige Finanzamt dem Bauunternehmer Unbedenklichkeit bescheinigt. „Da mittlerweile 95 Prozent aller Bauunternehmer eine solche Bescheinigung vorlegen, bedeutet die Bauabzugsteuer nur noch bürokratischen Aufwand für die beteiligten Unternehmen, Finanzbehörden und Auftraggeber“, so Kornemann. Im Übrigen sei auch umstritten, ob die Regelungen nicht gegen EU-Recht verstießen.

Quelle und Kontaktadresse:
Haus & Grund Deutschland Alexander Wiech, Leiter, Verbandskommunikation Mohrenstr. 33, 10117 Berlin Telefon: (030) 20216-0, Telefax: (030) 20216-555

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