ADAC: mehr Augenmaß statt populistischer Schnellschüsse / Nachfrage nach spritsparenden Autos muss gefördert werden
(München) - In der Diskussion um die Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes durch den Straßenverkehr fordert der ADAC die Politik auf, auf populistische Schnellschüsse zu verzichten. Notwendig sei vielmehr eine mit Augenmaß angelegte Klimapolitik, bei der nicht das Auto als alleiniger Verursacher von Kohlendioxid an den Pranger gestellt werde. Tatsächlich hat der Autoverkehr in Deutschland lediglich einen Anteil von zwölf Prozent am CO2-Ausstoß. Nach Ansicht des Clubs führen die jüngsten Vorschläge, wie die Streichung der Steuerprivilegien von Dienstwägen oder die Einführung von Bußgeldern für den bei Dienstreisen der Bundesregierung entstandenen CO2-Ausstoß, nicht zu der notwendigen Versachlichung des Themas.
Im Vordergrund sollten Maßnahmen stehen, die die Nachfrage nach spritsparenden Fahrzeugmodellen weiter fördern. Eine am CO2-Verbrauch orientierte Kfz-Steuer hat nach Überzeugung des ADAC das größte Potenzial, zu einer raschen ökologischen Erneuerung des Kfz-Bestandes beizutragen. Die im Zuge der Katalysator-Einführung an den Schadstoffklassen orientierte Kfz-Steuer konnte dies in der Vergangenheit eindrucksvoll beweisen. Ein neues Steuersystem, wie es der Club bereits vor zwei Jahren der Politik vorgestellt hat, könnte schlank und ohne großen Verwaltungsaufwand realisiert werden. Es wäre wettbewerbsneutral und würde sowohl den Anbietern als auch den Verbrauchern die volle Wahlfreiheit über Angebot und Nachfrage lassen. Der umwelt- und finanzpolitische Lenkungseffekt würde bei einer am Verbrauch orientierten Kfz-Steuer erhalten bleiben.
Quelle und Kontaktadresse:
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC)
Pressestelle
Am Westpark 8, 81373 München
Telefon: (089) 76760, Telefax: (089) 76762500
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