ADAC: So nicht, Herr Dr. Stoiber / Unausgegorenes Geschwafel über eine Pkw-Vignette
(München) - Die heute (18. Dezember 2006) vom CSU-Vorstand verabschiedete Forderung nach einer Pkw-Vignette wird vom ADAC abgelehnt. Erst rechnen, dann reden, liebe CSU, so ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Dr. Erhard Oehm. Vor einer Woche kündigte CSU-Generalsektretär Söder eine Pkw-Jahresvignette von 100 Euro an. Jetzt sind bereits 120 Euro in der Diskussion und am Ende werden es noch mehr sein, die die Autofahrer zusätzlich bezahlen müssen.
Einen von der CSU versprochenen Ausgleich über die Mineralölsteuer bezeichnet Oehm als unausgegorenes Provinzgeschwafel. Einen solchen Ausgleich werde es nicht geben, da die Kassen des Staates leer seien. Der Tanktourismus, der als Hauptargument für eine Vignette ins Feld geführt wird, lasse sich nur durch eine gleich hohe Kraftstoffbesteuerung in allen EU-Ländern lösen.
Das Argument, die Ausländer würden per Vignette einen Beitrag zum Staatshaushalt leisten, sei ein Märchen. Die maximal fünf Prozent ausländischer Autofahrer würden über eine Vignette höchstens 150 Millionen Euro einbringen. Dem stünden Kosten von 300 Millionen für Inkasso und Verwaltung gegenüber also ein Verlustgeschäft für den Staat.
Quelle und Kontaktadresse:
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC)
Pressestelle
Am Westpark 8, 81373 München
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