Pressemitteilung | Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)

AfD: Fairer Umgang gefordert

(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die künftige AfD-Bundestagsfraktion auf, gegenüber Journalistinnen und Journalisten die geltenden Gesetze und den Verfassungsartikel 5 zu respektieren, der die Pressefreiheit in Deutschland garantiert.

Auskunftsrechte der Medienvertreter und einschlägige Bestimmungen zur Informationsfreiheit schließen die künftigen Abgeordneten der AfD und ihre Fraktion in gleichem Maß mit ein wie die Repräsentanten der anderen im Bundestag vertretenen Parteien. DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall fordert: "Es muss Schluss sein mit dem bisherigen Journalistenbashing und der Medienbeschimpfung durch die AfD." Die Partei habe immer wieder einzelne Journalistinnen und Journalisten von ihren Veranstaltungen ausgeschlossen und gegen kritische Medien polemisiert, etwa auf dem AfD-Bundesparteitag im April in Köln.

Der DJV-Vorsitzende weist darauf hin, dass sich an der professionellen Haltung der Journalisten auch gegenüber dieser Partei nichts ändern werde, selbst wenn sie jetzt in den Bundestag einziehe: "Die Mediennutzer wollen wissen, was die Neulinge im Parlament machen. Darüber berichten wir Journalisten unabhängig und kritisch." Er hoffe, dass die AfD, aber auch alle anderen Parteien, die Auskunftsansprüche der Journalisten respektierten: "Das wäre für alle Beteiligten die beste Lösung."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV) Hendrik Zörner Torstr. 49, 10119 Berlin Telefon: (030) 7262792-0, Fax: (030) 7262792-13

(tr)

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