Pressemitteilung | Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
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Agrarexporte nach Osteuropa dürfen nicht einbrechen / Sonnleitner fordert befristete Exporterstattungen für Schweinefleisch und Milchprodukte

(Berlin) - Angesichts der äußerst angespannten Marktsituation beim Schweinefleisch und der Milch hat der Präsident des Deutsche Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, gemeinsam mit den führenden deutschen Vermarktungsunternehmen eine zeitlich befristete Einführung von Exporterstattungen für Schweinefleisch und Milchprodukte gefordert. Mit dieser Maßnahme, so Sonnleitner in Schreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner, müsse vor allem ein Ausgleich für die in jüngster Zeit entstandenen gravierenden Abwertungen der Währungen in Osteuropa, auch und besonders in Russland, gegenüber dem Euro gefunden werden. Die Befürchtung sei groß, dass auch der stark abwertende Dollar die in den letzten Jahren erfreulich gewachsenen deutschen Agrarexporte in Drittländer einbrechen lasse. Sonnleitner bat die Bundesministerin, diese Forderung bereits in der EU-Agrarratssitzung am 19. Januar 2009 in Brüssel einzubringen.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft Dr. Michael Lohse, Pressesprecher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin Telefon: (030) 31904-0, Telefax: (030) 31904-205

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