Ahrens: "Wir brauchen eine einfache Lösung"
(Bonn) - Angesichts anhaltender Querelen um die im Januar 2005 startende Zahnersatzversicherung hat die AOK die Politik aufgefordert, sich möglichst schnell auf eine unbürokratische Lösung zu einigen. Hintergrund sind die verschiedenen Konzepte von Bundesregierung und Union zur Umsetzung der neuen Pflichtversicherung für Zahnersatz, die zum 1. Januar 2005 starten soll.
"Wir brauchen eine möglichst einfache und preisgünstige Lösung beim Einzug der Beiträge von Rentnern und Arbeitslosen. Deshalb macht es Sinn, dass der Beitrag direkt von Rente oder Arbeitslosengeld abgezogen und an die Kassen weitergeleitet wird", erklärt Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Der Beitragseinzug durch die Kassen wäre ungleich schwieriger. Millionen Einzelrechnungen müssten verschickt werden. "Und was passiert wenn Versicherte nicht bezahlen können oder wollen? Wir müssten auch noch Mahnungen verschicken und womöglich Inkasso betreiben", kritisiert Ahrens.
"Falls sich die Beteiligten nicht auf eine pragmatische Lösung einigen können, halte ich eine Verschiebung des Starttermins um ein halbes Jahr für die beste Alternative", so der Verwaltungsratsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Fritz Schösser in einem Interview mit dem AOK-Mediendienst.
Quelle und Kontaktadresse:
AOK - Bundesverband
Kortrijker Str. 1, 53177 Bonn
Telefon: 0228/8430, Telefax: 0228/843502
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