aid-Ernährungsführerschein: Kinder lernen gesunde Ernährung / erste Umsetzung der gesellschaftspolitischen Forderungen der LandFrauen
(Berlin) - Das Projekt Umsetzung des aid-Ernährunsgführerscheins durch LandFrauen soll zum nächsten Schuljahr starten, erklärte die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) Erika Lenz am Freitagmorgen (26. Januar 2007) auf dem ErlebnisBauernhof. Mithilfe des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz bieten die LandFrauen ab dem Schuljahr 2007/2008 in 440 Schulklassen des dritten Grundschuljahres den aid-Ernährunsgführerschein an. Damit erreichen sie ca. 9000 Schüler, die in insgesamt fünf Doppelstunden kindgerecht wichtige Ernährungsgrundlagen lernen können. Wir sind überzeugt davon, dass wir damit großen Erfolg haben werden und dass die Eltern und die Schulen zukünftig bereit sind, die rund 300 Euro pro Schulklasse auch selbst zu finanzieren, sagte die Präsidentin.
Der Ernährungsführerschein motiviert und soll Interesse wecken, damit Jungen und Mädchen sich frühzeitig für eine gesunde und bewusste Ernährung interessieren. Sie sollen lernen, dass die eigene Ernährung das Wohlbefinden beeinflusst und Krankheiten vorbeugt. Erika Lenz betonte, dass es auch aus Sicht der Landwirtschaft wichtig sei, dass die Kinder wissen, wie die Lebensmittel erzeugt werden und ihre Qualität erkennen können. Denn hochwertige Nahrungsmittel erzielen nur dann ihren Preis, wenn Verbraucher die Qualität zu schätzen wissen und keine Fehler bei der Lagerung und Verarbeitung der Produkte machen. LandFrauen sind vielfach Hauswirtschaftsmeisterinnen oder Ernährungsberaterinnen. Sie verfügen daher über die notwendigen Fachkenntnisse, um Kindern die Ernährung näher zu bringen. Als Bäuerinnen wissen sie nicht nur wie man ein gesundes und leckeres Gericht kocht, sondern sie können auch über die Herkunft und über Anbauweisen der Lebensmittel berichten.
Die LandFrauen fordern schon seit einigen Jahren die Einführung eines Unterrichtsfaches Hauswirtschaft an allgemein bildenden Schulen und sind sehr erfreut darüber, dass mit der Einführung des aid-Ernährungsführerscheins ihre langjährige gesellschaftspolitische Forderung erstmals von der Politik aufgegriffen und in die Tat umgesetzt wird. Zur Hauswirtschaft gehört nach den Worten von Präsidentin Lenz nicht nur das Wissen um eine gesund Ernährung, sondern auch die Finanzplanung, also der Umgang mit Geld und eine Lebensplanung bis zur Altersversorgung, der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen und soziale Kompetenzen. Angesichts des Zustandes unserer Sozialkassen ist es höchste Zeit, dass die Politik beginnt, im Kindesalter bereits Prävention zu betreiben, sagte die Präsidentin.
Die Präsidentin forderte abschließend die Eltern auf, in die Schulen zu gehen, Lehrer und Schulleiter anzusprechen und auf das neue Angebot in Sachen Ernährung hinzuweisen.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 284492910, Telefax: (030) 284492919
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