aid-Ernährungsführerschein: LandFrauen gehen in weitere 1000 Schulklassen / Bundesernährungsministerium setzt Förderung fort
(Berlin) - Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert weitere1.000 LandFrauen-Einsätze in Schulen, um den aid-Ernährungsführerschein umzusetzen, teilte die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) Brigitte Scherb am Montag (16. Juni 2008) mit.
Jetzt können insgesamt 2.650 Schulklassen den aid-Ernährungsführerschein mit Unterstützung einer LandFrau ablegen. 9.350 Kinder in 450 Schulklassen haben von diesem Angebot bereits Gebrauch gemacht. Das Kooperationsprojekt der LandFrauen mit dem aid infodienst ist bei Kindern, Eltern und Lehrern auf so großes Interesse gestoßen, dass das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz weitere Fördermittel bereitgestellt hat. Bundesweit stehen jetzt 165 hauswirtschaftlich und pädagogisch qualifizierte, vom aid geschulte LandFrauen bereit, um den aid-Ernährungsführerschein in dritten und vierten Grundschulklassen in enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften umzusetzen. Den Schulen entstehen dabei nur Kosten für Unterrichtsmaterial und Lebensmittel in Höhe von ca. 3,00 Euro pro Kind.
Der aid-Ernährungsführerschein besteht aus sechs bis sieben Unterrichtsdoppelstunden, in denen die Kinder wichtige Lebensmittelgruppen, die aid-Ernährungspyramide, Küchengeräte und Arbeitsabläufe bei der Lebensmittelzubereitung kennen lernen. Sie bereiten selbstständig einfache Gerichte zu und essen gemeinsam. Am Ende steht ein schriftlicher Test und eine praktische Prüfung, in der die Kinder ein Büfett für Gäste erstellen. Wer das geschafft hat, erhält einen aid-Ernährungsführerschein mit Passfoto und Schulstempel.
Unter dem Motto HausWirtschaft macht Schule setzen sich die LandFrauen dafür ein, dass der HausWirtschaft eine stärkere Bedeutung beigemessen wird. Wenn wir den eigen-verantwortlichen Bürger wollen, dann muss dieser hauswirtschaftliche Bildung haben, mit deren Hilfe er sich gesund ernährt, sein Leben in finanzieller Hinsicht plant und die auch im Alter bei der Pflegeprävention eine wichtige Rolle spielt, sagte die Präsidentin. Die Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins in Grundschulen durch LandFrauen ist ein weiteres Angebot der LandFrauen zur Ernährungsbildung und ein wichtiges Instrument zur Gesundheitsförderung von Kindern. Gefördert wird das Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Sponsorengeldern der Handelsketten Lidl und Kaufland.
Schulen und Eltern, die an der Unterstützung durch eine LandFrau interessiert sind, wenden sich an die Projektleiterin Jutta Kreibaum beim Deutschen LandFrauenverband Tel.: 030 2844929-17, E-Mail: Kreibaum@LandFrauen.info, Internet: www.LandFrauen.info.
Mehr Informationen zum aid-Ernährungsführerschein finden Sie unter www.aid-ernährungsführerschein.de.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Lilo Schön, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 284492910, Telefax: (030) 284492919
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