Aktuelle Nöte der Bauernfamilien am Internationalen Tag der Familie nicht vergessen
(Berlin) - Die Verzweiflung auf den Höfen ist derzeit groß: Viele landwirtschaftliche Betriebe befinden sich in einer existenzbedrohenden Situation. Insbesondere die Milchbauern und ihre Familien sind hier durch die desolaten Milchpreise betroffen. "Jetzt reicht's!" verlangt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes. "Wenn nicht bald etwas passiert, können wir die Höfe dicht machen! Ganzen Familien wird so der Boden unter den Füßen weggerissen!"
Der Deutsche LandFrauenverband will anlässlich des Internationalen Tags der Familie auf die prekäre Situation der Bauernfamilien aufmerksam machen. Die dlv-Präsidentin erinnert daran, dass die Familien schuldlos in diese Situation geraten sind. "Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die Bäuerinnen und Bauern im Regen stehen gelassen werden und über schuldhaft handelnde Banken wird ein riesiger Rettungsschirm ausgebreitet", so Scherb. Insbesondere den Lebensmitteleinzelhandel sieht Scherb in der Pflicht, den Preisdruck von den Bauern zu nehmen und bäuerlichen Familien wieder eine Perspektive zu geben.
Aber auch die Verbraucherinnen und Verbraucher können hier durch eine Politik mit dem Einkaufskorb unterstützen. Der Deutsche LandFrauenverband appelliert an die Solidarität jedes Einzelnen, denn faire Preise für erstklassige Produkte retten die Existenz von hunderttausenden Familien.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv), Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Pressestelle
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon: (030) 284492910, Telefax: (030) 284492919
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