Pressemitteilung | Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB)
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Alkoholfreie Zonen in Kommunen / Unproduktive Ablenkungsversuche / Brauer weisen auf Vollzugsdefizite der Kommunen hin

(Berlin) - „Deutschland verkommt langsam aber sicher zu einem Zonengebiet.“ Mit diesen Worten nimmt der Deutsche Brauer-Bund e.V., Berlin, Stellung zu dem Vorschlag des Städte- und Gemeindebundes, alkoholfreie Zonen einzurichten und mit entsprechenden Schildern auszuweisen. Bei Verstößen sollen die Kommunen Bußgelder von bis zu 50,- Euro verhängen können. „Der Städte- und Gemeindebund kriminalisiert damit mehr als 95 Prozent der Bundesbürger, die sach- und situationsgerecht mit alkoholhaltigen Getränken umzugehen wissen“, so Rechtsanwalt Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes. Deshalb förderten die deutschen Brauer gerade den bewussten und verantwortungsvollen Genuss von Bieren mit der Kampagne „Bier bewusst genießen“.

Offensichtlich wolle der Städte- und Gemeindebund vom Versagen der Kommunen ablenken. Denn Gesetze gäbe es zur Genüge. Deren Einhaltung müsse jedoch von den Kommunen überwacht werden. „Hier haben wir ein Vollzugsdefizit“, so Hahn. Dieser vermisse im Übrigen auch die Vorlage eines kommunalen Handlungskonzepts zur Alkoholpolitik seitens des Städte- und Gemeindebundes. Ein solches habe der Deutsche Brauer-Bund soeben erstellt. Gerne werde man dies den Kommunen zur Verfügung stellen. „Es komme darauf an, auf kommunaler Ebene eine Allianz aller Interessen und Einflussgruppen gerade im Hinblick auf Kinder und Heranwachsende zu initiieren. Dazu habe der Deutsche Brauer-Bund eine Aufklärungs- und Präventionskampagne entwickelt, damit Kinder und Jugendliche zu Erwachsenen werden, die selbstbewusst und in Kenntnis der Vor- und Nachteile ihres Konsumverhaltens eigenständige Entscheidungen treffen können.

„Ich verkenne nicht, dass es Fälle gibt, in denen aggressive Cliquen so lange trinken, bis alle Blockaden durchbrochen sind“, so Hahn, der in Verboten unwirksame Drohgebärden sehe. Im Übrigen stelle er sich die Frage, wer bei der allseits bekannten Personalknappheit der Kommunen die Einhaltung neuer und weiterer Verbote kontrollieren werde. Erforderlich und wirkungsvoller seien nach Ansicht der deutschen Brauer aktive Kooperationen auf der Ebene der Kommunen.

Von daher schlage der Deutsche Brauer-Bund die Bildung von Aktionsbündnissen „Alkohol und Verantwortung“ in Kommunen vor.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Brauer-Bund e.V. (DBB) Marc-Oliver Huhnholz, Pressesprecher Neustädtische Kirchstr. 7a, 10117 Berlin Telefon: (030) 2091670, Telefax: (030) 20916799

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