Pressemitteilung | Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)
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AMI / AMITEC geben der Automobil-Konjunktur entscheidende Impulse

(Leipzig) - Die internationalen Fahrzeughersteller als ideeller Träger gehen mit großer Erwartung in die 17. AUTO MOBIL INTERNATIONAL. Der „Umsatzsteuer-Schock“ scheint überwunden, die Arbeitslosenzahlen sind rückläufig, die Kaufbereitschaft für langlebige Wirtschaftsgüter ist hoch. Die Vorzeichen für die Wirtschaft sind gut, die Zunahme des realen Bruttosozialprodukts ist mit 2,8 Prozent prognostiziert.

Die Zahlen des Gesamtmarktes im 1. Quartal weisen ein Minus von 10 Prozent auf, was wir aufgrund des umsatzsteuerbedingten Vorzieheffekts auch erwartet haben. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen konnten sich dem Markttrend zwar nicht entziehen, ihr Minus fiel aber mit 7,7 Prozent geringer aus als im Gesamtmarkt. 334.592 Neuzulassungen im März lassen bereits einen Rückgang von lediglich 6,6 Prozent erkennen, so dass nun der Vorzieheffekt annähernd ausgeglichen ist. Im April ist sogar ein Neuzulassungsvolumen über dem Vorjahr durchaus möglich.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Der Marktanteil der internationalen Hersteller hat sich von 36,5 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 37,4 Prozent gesteigert. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen beweisen in den östlichen Bundesländern ihre Stärke und Kontinuität. Sie bauen ihren Marktanteil über die Jahre von 47,5 Prozent in 1999 auf jetzt 53,3 Prozent im 1. Quartal 2007 aus.“

Marktanteile über 45 Prozent im hart umkämpften Automarkt Berlin und 53 Prozent in Brandenburg dokumentieren ebenso wie die Anteile von 50,4 Prozent in Thüringen, 53,2 Prozent in Sachsen und 56,0 Prozent in Sachsen-Anhalt deutlich die Stärke der internationalen Kraftfahrzeughersteller.

Das Segment der leichten Nutzfahrzeuge und Transporter ist auf der AMI fest integrierter Bestandteil und hat in diesem Jahr seine Präsenz deutlich verstärkt. Wie wichtig die leichten Nutzfahrzeuge bis 6 Tonnen zGG sind, dokumentieren eindrucksvoll die aktuellen Zahlen. Im März erzielte der Bereich 11 Prozent Wachstum und in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 legte der Markt mit insgesamt 8 Prozent zu. Damit wurden im 1. Quartal annähernd 52.000 leichte Nutzfahrzeuge neu zugelassen.

Lange weiter: „Die AMI ist schon immer das Schaufenster auch für sparsame Fahrzeuge mit niedrigen CO2-Emissionen der nationalen und internationalen Hersteller gewesen. Den Besuchern wird von der Automobilindustrie ein breites Spektrum an verbrauchsoptimierten Fahrzeugen mit Benzin- und Dieselmotor sowie alternativen Technologien (Hybrid-, Erdgas-, Flüssiggas- und Ethanol-Antrieb) präsentiert, Wege in eine mobile und umweltfreundlichere Zukunft werden hier in Leipzig aufgezeigt.“

Als integraler Bestandteil der VDIK-Initiative „Pro saubere Luft“ wird zum fünften Mal die AMI-Spritsparstunde durchgeführt. Mit der Teilnahme aller 24 ausstellenden VDIK-Mitglieder und zweier deutscher Hersteller geht die Spritsparstunde mit einer Rekordbeteiligung an den Start und die AMI 2007 leistet damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Intelligentes, kraftstoffsparendes Fahren auf allen Straßen kann die Umwelt wesentlich stärker entlasten als ein starres Tempolimit. Diese clevere Form des Autofahrens bietet die Möglichkeit, bis zu 25 Prozent Kraftstoff einzusparen und somit in einem hohen Maß zur Minderung der CO2-Emissionen beizutragen. Volker Lange: „Ich begrüße ganz besonders, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in diesem Jahr die Schirmherrschaft über die AMI-Spritsparstunde übernommen hat.“

Der Vorstand des VDIK und seine Mitgliedsunternehmen vertreten nach wie vor die Auffassung, dass eine nachhaltige Verbesserung der Luftqualität nur durch eine schnelle Erneuerung der Pkw- und Lkw-Bestände erfolgen kann und haben hierzu bereits zur AMI 2006 die Initiative „Pro saubere Luft“ ins Leben gerufen.

„Pro saubere Luft“ bietet dem Kunden einen mehrfachen Nutzen. Er ist nicht mehr von möglichen Fahrverboten betroffen, sein Neufahrzeug verbraucht weniger Kraftstoff, CO2-Emissionen werden um ca. 18 Prozent reduziert, er spart beim Tanken und bei der Kraftfahrzeugsteuer bares Geld und ist mit einem modernen Fahrzeug sicherer unterwegs.

Volker Lange: „Nur der konsequente Austausch alter Fahrzeuge gegen neue Fahrzeuge sorgt für eine nachhaltige Verbesserung der Luftqualität. Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 müssen durch geeignete Maßnahmen so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden. Dies ist der wirksamste Beitrag zur Sicherstellung einer umweltgerechten Mobilität. Auch der Staat sollte endlich erkennen, dass man mit finanziellen Anreizen dem Bürger helfen könnte, sein altes gegen ein neues Fahrzeug auszutauschen. Damit werden wesentlich mehr CO2-Emissionen abgebaut als durch eine ideologisch gefärbte Grenzwertdiskussion. Sinnvoll ist es, das Modell der jetzt diskutierten CO2-Komponete bei der Kraftfahrzeugsteuer noch durch weitergehende Anreize, wie beispielsweise zeitlich befristete Steuerbefreiungen für Fahrzeuge mit besonders niedrigen CO2-Emissionen, zu unterstützen.“

Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) Claudia Löhr, Presse- / Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen Kirdorfer Str. 21, 61350 Bad Homburg Telefon: (06172) 98750, Telefax: (06172) 987520

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