Pressemitteilung | BVMW e.V. - Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands - Bundesgeschäftsstelle

An Investitionszulage für Ostdeutschland festhalten

(Berlin) - Für eine Verlängerung der Investitionszulage in den neuen Bundesländern hat sich der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, ausgesprochen. "Dieses Instrument einer gezielten Wirtschaftsförderung hat sich bewährt. An der Steuerminderung für Investoren sollte solange festgehalten werden, bis sich in Ostdeutschland ein selbsttragender Aufschwung abzeichnet."

Durch die Investitionszulage sind in den vergangenen Jahren Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 13 Milliarden angeschoben und rund 170.000 Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise gesichert worden. "Im Gegensatz zu den Milliarden, mit denen vielfach überkommene Strukturen subventioniert werden, handelt es sich bei der Steuerminderung für Investoren um eine sinnvolle Investition in unsere Zukunft", betonte Mittelstandspräsident Ohoven.

Die Investitionszulage war im vergangenen Jahr bis zunächst Ende 2006 für die neuen Bundesländer und Berlin verlängert worden. Sie wird in Form einer Steuerminderung gewährt und beträgt zwischen rund zwölf und 27 Prozent der Erstinvestitionen, abhängig von Größe und Standort des Unternehmens. Die Mittel stammen zu etwa je einem Drittel von Bund, Land und EU.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) Mosse Palais, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin Telefon: 030/5332060, Telefax: 030/53320650

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