Pressemitteilung | SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V.
Anzeige

analytica 2026: Automation und Robotik treiben Wachstum im Labor

(Berlin/München) - Der Markt für Laborrobotik wächst dynamisch – getrieben von Fachkräftemangel, steigenden Effizienzanforderungen und dem Bedarf an digitalisierten Laborprozessen. Der globale Markt für Laborrobotik lag 2023 bei rund 2,4 Milliarden US-Dollar und wird bis 2030 auf knapp 3,9 Milliarden US-Dollar wachsen – ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund 7 Prozent laut Grand View Research.

Auch angrenzende Bereiche entwickeln sich mit hoher Dynamik: So stiegen die Verkaufszahlen professioneller Serviceroboter im medizinischen Umfeld zuletzt um rund 90 Prozent auf etwa 16.700 Einheiten weltweit – insbesondere Anwendungen in Diagnostik und Laboranalytik verzeichnen außergewöhnlich starke Zuwächse, nach Angaben der International Federation of Robotics (IFR).

Treiber dieser Entwicklungen sind vor allem Fachkräftemangel, steigender Kosten- und Effizienzdruck sowie der Bedarf an durchgängiger Digitalisierung und durchgängiger Datenqualität.
„Die Labore investieren in Automatisierung und Robotik nicht nur aus Gründen der technischen Modernisierung, sondern weil sie damit in Zeiten eines zunehmenden Kostendrucks ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Deutschen Industrieverbandes SPECTARIS. Laut einer aktuellen SPECTARIS-Mitgliederbefragung stufen 86 Prozent der Teilnehmenden den Fachkräftemangel und 81 Prozent den Kostendruck als die wichtigsten Treiber dieser Entwicklungen ein.

Die Publikation „Robotics and Automation in the Laboratory“, herausgegeben von SPECTARIS und der Messe München, zeigt: Die Branche entwickelt sich von isolierten Automatisierungslösungen hin zu integrierten, datengetriebenen und zunehmend KI-gestützten Gesamtsystemen. Robotik ermöglicht dabei erstmals auch die Automatisierung weniger standardisierter Aufgaben und die Verknüpfung kompletter Prozessketten – von der Probenvorbereitung bis zur Auswertung. Beiträge aus Industrie und Forschung zeigen weiteres Wachstum insbesondere in Probenhandling, Analyse und Datenverarbeitung. Die zahlreichen Praxisbeispiele im Report unterstreichen dabei die enorme Bandbreite der Entwicklung.

Beispielsweise übernehmen mobile Roboter neben Logistikaufgaben wie dem autonomen Probentransport zunehmend auch zentrale Schritte der Probenvorbereitung und des Probenhandlings – etwa Identifikation, Sortierung und Übergabe von Proben – und verknüpfen einzelne Analysegeräte zu durchgängigen, automatisierten Abläufen.

„Robotik und KI-gestützte Automatisierung sind längst keine Zukunftsvision mehr, sondern prägen bereits heute den Laboralltag“, ergänzt Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München. „Sie steigern Effizienz, verbessern die Reproduzierbarkeit und entlasten Fachkräfte von Routineaufgaben.“

Die Publikation wird im Rahmen der analytica 2026 (24.–27. März 2026 in München) vorgestellt, der weltweit führenden Messe für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie. Die Sonderausstellung „Digital Transformation“ demonstriert anhand konkreter Anwendungen vernetzte Laborprozesse sowie das Zusammenspiel von Automatisierung, Robotik und Datenlösungen.

Quelle und Kontaktadresse:
SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V., Christof Weingärtner, Pressesprecher(in), Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin, Telefon: 030 414021-0

Logo verbaende.com
NEWS TEILEN:

NEW BANNER - Position 4 - BOTTOM

Anzeige