Anlässlich der heute (15. Mai 2006) in Berlin beginnenden Weltkonferenz erklären DIHK und bfai: Chancen auf dem Weltmarkt haben nur gut vorbereitete Unternehmen
(Berlin) - Immer mehr deutsche Firmen suchen nach Chancen auf dem Weltmarkt. Das Auslandsgeschäft birgt aber, insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen, auch hohe Risiken. Das zeigen die Erfahrungen der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai), deren Vertreter heute in Berlin zur dreitägigen Weltkonferenz zusammenkommen.
Das Außenhandelsvolumen hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Über 400.000 deutsche Unternehmen sind mittlerweile im Ausland aktiv. Und der Trend hält an. Darunter sind zunehmend kleine und mittlere Firmen, die erstmalig den Schritt wagen. Dabei wird die Geschäftsanbahnung im Ausland für Unternehmen ohne einschlägige Erfahrungen immer schwieriger.
Die Weltwirtschaft befindet sich im Umbruch, für ihre weitere Entwicklung zeichnet sich keine klare Perspektive ab. Die WTO-Verhandlungen scheinen festgefahren. Die turbulenten Rohstoffmärkte, politische und wirtschaftliche Konflikte und die weltweiten Terrorgefahren tun ein Übriges, um das Auslandsgeschäft zu erschweren.
Aber auch die Unternehmen selbst haben oft Schwierigkeiten bei der Suche nach verlässlichen Partnern, aufgrund der starken Konkurrenz im jeweiligen Markt, fehlenden Kontakten und unzureichenden Finanzierungsmöglichkeiten. Das hat eine Umfrage des DIHK gezeigt. Für den Erfolg im Ausland entscheidend sind Produktqualität, gründliche Vorbereitung, die Suche nach passenden Geschäftspartnern, Marktkenntnis, sorgfältige Mitarbeiterakquise vor Ort und ein fundiertes Geschäftskonzept.
Hier muss Außenwirtschaftsförderung ansetzen. Voraussetzung ist, dass sie effizient und gut vernetzt ist. Deshalb gilt es auch, die Informationsangebote der bfai und die Dienstleistungen der AHKs immer wieder den Herausforderungen der Märkte anzupassen und besser miteinander zu verzahnen. Die diesjährige Weltkonferenz hat sich dieses Ziel gesetzt.
Vom 15. bis 18. Mai 2006 kommen die Geschäftsführer und Marketingexperten aus 120 Büros deutscher Auslandshandelskammern in 80 Ländern zu ihrer Weltkonferenz beim DIHK in Berlin zusammen. Zeitgleich treffen sich die über 50 Auslandskorrespondenten der bfai; der Nachmittag und Abend des 16. Mai wird als gemeinsames Netzwerktreffen gestaltet.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Ute Brüssel, Pressesprecherin
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 203080, Telefax: (030) 203081000
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