Apotheken-Protest am 23. März: Hessischer Apothekerverband ruft zur breiten Beteiligung auf
(Offenbach am Main) - Eine interne Abfrage des Hessischen Apothekerverbands zeigt: Viele Apotheken in Hessen werden sich am 23. März am bundesweiten Protesttag beteiligen. Zahlreiche Betriebe planen an diesem Tag eine Schließung, andere werden den Protest – trotz organisatorischer Bindungen und Versorgungsaufgaben – vor Ort sichtbar unterstützen.
Im Mittelpunkt des Protestes stehen unter anderem zwei dringend notwendige wirtschaftliche Maßnahmen: die sofort wirksame, zumindest minimale und längst überfällige Anpassung des Apothekenhonorars sowie eine klare, praktikable Regelung, die Skonti im Großhandel wieder rechtssicher ermöglicht. Beides sind zentrale Stellschrauben, um die wirtschaftliche Stabilisierung der Apotheken kurzfristig abzusichern – und damit die Arzneimittelversorgung flächendeckend zu erhalten.
„Der Protest richtet sich nicht gegen Patientinnen und Patienten – er ist ein Warnsignal an die Politik“, sagt Holger Seyfarth, Vorsitzender des Verbands. „Wir erwarten jetzt konkrete und schnelle Entscheidungen: eine sofort wirksame, zumindest minimale Honorar-Anpassung und eine rechtssichere Skonto-Regelung, die in der Praxis funktioniert. Viele Apotheken stehen mit dem Rücken zur Wand. Wenn hier nicht kurzfristig gehandelt wird, werden weitere Standorte wirtschaftlich nicht durchhalten – mit spürbaren Folgen für die Versorgung.“
Der Hessische Apothekerverband betont: Apotheken leisten täglich unverzichtbare Arbeit – von der Akutversorgung über die Arzneimittelsicherheit bis zur kompetenten pharmazeutischen Betreuung. Der Protesttag macht sichtbar, dass die Belastungsgrenze erreicht ist und dass Entscheidungen benötigt werden, die in der Praxis ankommen.
Der Protest soll die laufenden politischen Prozesse unterstützen und beschleunigen. Der Verband fordert, dass die notwendigen Maßnahmen zügig, rechtssicher und ohne weitere Verzögerungen umgesetzt werden – und dass sie nicht durch langwierige Abstimmungs- und Umsetzungsverfahren faktisch hinausgeschoben werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Hessischer Apothekerverband e.V., Strahlenbergerstr. 112, 63067 Offenbach, Telefon: 069 792005-0
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



