Apotheker befürworten Kampf gegen illegalen Handel mit Dopingmitteln und gefälschten Arzneien / Unseriöse Versandhändler aus dem Ausland begünstigen Missbrauch
(Berlin) - Deutschlands Apotheker befürworten ein hartes rechtsstaatliches Durchgreifen gegen den illegalen Handel mit Dopingmitteln und gefälschten Arzneien. Die bei einer bundesweiten Durchsuchungsaktion des Bundeskriminalamtes aufgedeckten Strukturen eines internationalen kriminellen Netzwerks stellen eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für Spitzen- und Freizeitsportler sowie Patienten dar.
Das Geschäft mit Arzneimittelfälschungen ist sehr profitabel für Kriminelle, aber leider auch sehr gefährlich für die Patienten. Der Versandhandel mit Medikamenten aus dem Ausland begünstigt dieses schmutzige Geschäft, da dort keine deutschen Gesetze gelten, erklärt Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Seriöse Anbieter sind von unseriösen Geschäftemachern für viele Verbraucher nur schwer zu unterscheiden. Das Risiko ist deshalb hoch.
Der Versandhandel mit Arzneimitteln wird von der Bevölkerung unterdessen sehr skeptisch gesehen. Bislang werden weniger als 1 Prozent der verschreibungspflichtigen Arzneimittel von Internetapotheken geliefert. Seit 2004 ist es öffentlichen Apotheken in Deutschland erlaubt, eine Versandhandelserlaubnis zu beantragen.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA)
Thomas Bellartz, Leitung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Jägerstr. 49-50, 10117 Berlin
Telefon: (030) 40004-0, Telefax: (030) 40004-598
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