Pressemitteilung | Deutscher Städtetag - Hauptgeschäftsstelle Berlin
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Appell des Deutschen Städtetages an die Länder / Städte warnen vor Tarifabschluss für Unikliniken, der für kommunale Krankenhäuser nicht bezahlbar ist

(Berlin) - Der Deutsche Städtetag hat an die Länder appelliert, in den Tarifverhandlungen für die Ärzte in Universitätskliniken keine Zugeständnisse zu machen, die eine negative Pilotwirkung für die ebenfalls laufenden Verhandlungen der kommunalen Krankenhäuser mit dem Marburger Bund haben könnten. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, warnte davor, dass sich der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft der Länder auf einen arztspezifischen Tarifvertrag für Universitätskliniken einigen, der die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft überfordert.

„Die Städte müssen befürchten, dass ihre Krankenhäuser am Ende einen zu teuren Kompromiss übernehmen müssen, den sie nicht bezahlen können und der die Häuser in Existenzprobleme treibt. Die Länder müssen bei ihren Verhandlungen die äußerst angespannte Finanzlage der kommunalen Krankenhäuser bedenken“, sagte Articus.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städtetag, Hauptgeschäftsstelle Berlin Volker Bästlein, Leitung, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin Telefon: (030) 377110, Telefax: (030) 37711999

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