Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Einheitliches Tarifwerk der Bahn erhalten
(Berlin) - Ich unterstütze die Bahn nachdrücklich in ihren Bestrebungen, ein einheitliches Tarifwerk zu erhalten, erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt heute (17. Oktober 2007) in Berlin. Das Ergebnis der Verhandlungen mit der GDL muss sich wie im Moderationsergebnis vom 27. August 2007 festgehalten konflikt- und widerspruchsfrei in das Tarifgefüge der Bahn einpassen. Dies ist über die Bahn hinausgehend von grundsätzlicher Bedeutung.
Die Moderatoren Geisler und Biedenkopf haben richtigerweise erkannt, dass es nur auf diesem Weg gelingen kann, die Tarifeinheit und damit das bestehende Tarifgefüge der Bahn insgesamt zu sichern. Die Lösung war auch von der GDL akzeptiert und unterzeichnet worden. Es ist für die betriebliche Praxis nicht nur bei der Bahn erforderlich, dass generell keine unterschiedlichen Tarifverträge in einem Betrieb für die gleiche Belegschaft zur Anwendung kommen.
Im Übrigen darf es nach wochenlangen Auseinandersetzungen zwischen der GDL und der Bahn nicht erneut zu Arbeitsniederlegungen kommen. Streiks haben wirtschaftlich negative Folgen weit über die Bahn hinaus und belasten weite Teile der Bevölkerung. Ich fordere die GDL auf, die Verhandlungen aufzunehmen, den Arbeitskampf einzustellen und sich der Tarifeinheit nicht zu verschließen, betonte Hundt.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)
Dr. Uwe Mazura, Leitung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: (030) 20330, Telefax: (030) 20331055
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